Citroën Racing – Projet M43 WTCC

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Citroën Racing – Projet M43 WTCC

In wenigen Tagen startet Citroën in seine erste Saison der World Touring Car Championship WTCC Nach hunderten Stunden, die in Design, Entwicklung und Produktion investiert wurden, nach tausenden Testkilometern ist es endlich soweit! Erfahren Sie, wie sich jenes Team, das den Ton in der Rallye-WM angab, einer neuen Herausforderung von Beginn an stellt, den Rundkurs-Streckenrennen Werfen Sie gemeinsam mit uns einen Blick hinter die Kulissen und erfahren Sie, wie nach Monaten der Entwicklung das Projekt mit Codenamen M43 WTCC zu diesem Modell reifte: Citroën C-Elysée WTCC Sie werden außerdem die Piloten kennenlernen, die unter den Citroën Farben zu einem neuen Abenteuer aufbrechen Sébastien Loeb, der, ganz klar, alles auf eine Karte setzt, bislang einzigartig in der Geschichte des Motorsports nach bereits 9 gewonnenen Weltmeistertiteln Yvan Muller, viermaliger WTCC-Weltmeister nimmt ebenfalls die Herausforderung an und wird Teil eines Teams, das neu in Rundkurs-Streckenrennen einsteigt Dann gibt es auch noch den Argentinier José-Maria Lopez und Ma Qing Hua aus China, die beide Asse sind, sobald es darum geht Punkte für Citroën in der WM zu erzielen Um diese Herausforderung in all ihren Facetten zu verstehen, werfen wir einen Blick in die Vergangenheit: Citroën nahmm immer Herausforderungen wie abenteuerlichen und sportlichen Unternehmungen an und stellte damit seine Kreativität und technisches Know-How mehr als unter Beweis Seit der DS bis zum DS3 WRC hat Citroën die moderne Motorsportgeschichte über ein halbes Jahrhundert lang geprägt Zahlreiche Titel wie etwa fünf WM-Titel in Cross Country Rallyes und vier Siege der Dakar für die ZX Grand Raids, pilotiert von Ari Vatanen und Pierre Lartigue In der jüngeren Vergangenhat dominierte Citroën Racing die WRC mit 93 Siegen und acht WM-Titeln in der Markenwertung in der Zeitspanne von 10 Jahren Der Reihe nach haben die Xsaras, C4s and DS3 WRCs von Sébastien Loeb und Co-Pilot Daniel Elena alle bisherigen Rekorde gebrochen Als der Fahrer mit den meisten Titeln in der Geschichte des Motorsports entscheidet ein neues Kapitel aufzuschlagen, ist auch für uns die Zeit gekommen sich neuen Herausforderungen zu stellen Wir waren ganz klar in der Pole Position und dominierten mit acht WM-Titeln in der Markenwertung und neun in der Fahrerwertung für Loeb die WRC, wann, wenn nicht jetzt, war es an der Zeit etwas Neues zu wagen?! Motorsport dient als echte Versuchswiese, wo technische Aspekte perfektioniert werden können und die Erkenntnisse direkt in unsere Serienautos einfließen können, was selbige noch verlässlicher als ohnedies schon macht 2012 nahm die Idee in die WTCC einzusteigen Formen an Die WTCC ist mit ihren Regeln relativ schnell und leicht verständlich, die Rennen perfekt für TV-Übertragungen Außerdem werden die Bewerbe weltweit ausgetragen, zwölf auf fünf verschiedenen Kontinenten Dank gut durchdachtem Reglement ist die Teilnahme sowohl für Hersteller als auch private Teams wirtschaftlich Das Projekt wurde zum ersten Mal Ende September 2013 während des Pariser Automobilsalons vorgestellt – Willkommen, Citroën! Ich bin mir sicher, der Motorsport hat eine wichtige Rolle gespielt, das Image von Citroën als Experten im technologischen Bereich zu unterstreichen Sébastien, mir ist aufgefallen, dass Dir in letzter Zeit oft diesselbe Frage gestellt wurde: Wie, glauben Sie, werden sich die Dinge im Motorsport künftig entwickeln? Ich sagte, ich würde gerne in der WTCC fahren, die eine andere Art von Weltmeisterschaft ist Eine völlig neue Herausforderung wie diese anzunehmen, wäre für mich, als würde ich eine ganz neue Karriere starten Mit Citroën könnte das zu etwas ganz Großem führen Es war klar, dass, sobald der Entschluss gefallen war, wir bald mit Überlegungen und Entwicklungen starten mussten, das kann man nicht von einem Tag auf den anderen umsetzen. Der richtige Zeitpunkt war noch nicht da, eher 2014 oder 2015 Eine große Premiere! Abgesehen von einigen wenigen Saisonen in der französischen Supertouring Meisterschaften in den späten 80ern ist Citroën Racing ein echter

Neueinsteiger, was Rundstreckenrennen betrifft Die größte Herausforderung war, sich mit einer Disziplin auseinanderzusetzen, die wir noch nicht wirklich kannten und mit einem Team einzusteigen, das bisher nur an Rallyebewerben teilnahm Auch wenn wir in sämtlichen Motorsportdisziplinen Siege einfuhren, darunter Cross Country Rallyes und die WRC, war das Team auf Rallyes und (noch) nicht Rundkursstrecken spezialisiert Daher, bevor Citroën offiziell seinen Eintritt in die WTCC-Meisterschaft bekannt geben wollte, war es wichtig, sich mit der neuen Disziplin vertraut zu machen Die WTCC und die WRC sind so unterschiedlich wie ein 100m Lauf und ein Marathon Sehr bald mussten wir uns auf das Wesentliche konzentrieren Im Winter tauchte im Süden Spaniens ein etwas seltsam anmutendes Fahrzeug auf – Anfang 2013 begannen wir einen DS3 Hybrid, abgeleitet von der WRC, zu testen Wir wandelten ihn von einem Allrad-Antrieb zu einem frontgetriebenen Fahrzeug Außerdem wurde die Federung modifiziert, sodass wir uns dem Ziel jenes Fahrzeugs, das in der WTCC starten sollte, annäherten Das half uns herauszufinden, wie die unterschiedlichen Technologien, Reifen, Bremsen, Getriebe, Motor reagierten und uns so mit der Welt der Rundkurs-Streckenrennen vertraut zu machen – Da wir keine Erfahrung im Bereich Rundkurs hatten, machten wir rasche Fortschritte Der rasche Fortschritt half uns auch schneller zu erkennen, welche Intensität und Art von Stößen die Federung absorbieren muss, von welchen Einschränkungen Bremsen betroffen sind und ähnliches Wir haben uns außerdem mit Windschattenfahren, Motorkühlung usw. beschäftigt All das konnten wir jedoch nur testen mit einem tatsächlichen Rennauto Diese ersten Recherchen zeigten Citroën ganz klar, dass diese Richtung weiter verfolgt werden konnte Sobald die Erkenntnisse strukturiert waren, teilte Frédéric Banzet persönlich die tollen Neuigkeiten den Citroën Racing Mitarbeitern und Partnern mit – 2014 werden wir eine neue Herausforderung in der FIA World Touring Car Championship, besser bekannt als WTCC, gemeinsam mit Sébastien Loeb, bestreiten – Jeder erwartete diese Ankündigung Zwischen dem Moment, in dem wir unser Interesse an der WTCC bekundeten und dem Zeitpunkt der tatsächlichen Entscheidung lagen neun Monate, in denen wir mit der Ankündigung rechneten, künftig in einer anderen Motorsportdisziplin aufzutreten Bedeutete dies nicht zuletzt, dass Citroën Racing eine mittel- und langfristige Vision hatte Es war eine starke, positive Nachricht für Citroën Racing Und natürlich entdecken wir weiterhin neue Dinge Wir nahmen in der WRC zehn Jahre teil, waren im Rallysport für 15 oder gar 20 Jahre engagiert Jeder sagt uns, wir werden neue Dinge entdecken und lernen und es wird trotzdem interessant bleiben Die Basis der in der WTCC eingesetzten Autos müssen 4- oder 5-türige Limousinen sein Citroën hatte die Qual der Wahl in seiner umfangreichen Modellpalette Schließlich fiel die Entscheidung auf den C-Elysée, eines der Fahrzeuge, das an der Spitze für die weltweite Expansion stand Der C-Elysée wurde sehr erfolgreich in internationalen Märkten mit hohem Wachstumspotenzial wie Lateinamerika, den Mittelmeerraum, China und Russland eingeführt Diese Regionen sind u.a. Schauplätze der WTCC, noch ein Pluspunkt für die Modellwahl – Der C-Elysée war das absolut richtige Auto für unseren Eintritt in die WTCC aus 2 Gründen: erstens, weil er ein Schlüsselprodukt in unserer internationalen Expansionspolitik ist, hier vor allem China, das Gastland für zwei Rennen ist, weitere Events gibt es auch in Marokko und Russland Daher bleiben wir in unserer Internationalisierungsstrategie köharent, wenn wir den C-Elysée wählen Der zweite Grund ist technischer Natur: es ist vorteilhafter mit einer Stufenhecklimousine an Rundstreckenrennen teilzunehmen Das fügte sich also auch gut – Der C-Elysée brachte weitere technische Vorteile mit sich, vor allem sein Gewicht Er ist ein Leichtserienfahrzeug, ebenfalls gut für den Motorsport und es war uns möglich alle erforderlichen Elemente für die Racing Version relativ leicht und schnell zu integrieren Die Designer gingen von der Serienproduktion aus mit dem Ziel das M43 WTCC Projekt zu realisieren Sie mussten also sowohl die Charakteristika des Basisfahrzeugs, als auch Einschränkungen durch das Reglement und Spezifikationen, die Leistungsniveau und Verlässlichkeit beeinflussten, berücksichtigen Nach dem lange Zeit schnellsten Rallye Auto mussten sie von ganz Neuem beginnen

Aber ist die Herangehensweise wirklich so unterschiedlich? – Eigentlich nicht so sehr, nur bestimmte Dinge mussten berücksichtigt und umgesetzt werden Die Prioritäten sind unterschiedlich In der WRC muss man, vor allem auf Schotter, auf die Federung Acht geben, ebenso auf das Fahrverhalten des Autos bei rutschigen Fahrbahnuntergrund Bei Touring Cars stehen andere Aspekte im Vordergrund wie die Aerodynamik oder die Bremsreaktion bei hoher Geschwindigkeit Die Prioritäten mögen unterschiedlich sein, am Ende jedoch bleibt die Herangehensweise gleich: es sind Regeln, technische Bedingungen, Spezifikationen, und natürlich Kosten zu berücksichtigen Die Kriterien sind unterschiedlich Sobald die ersten Konzepte und Pläne ausgearbeitet wurden, machte man sich an die Konstruktion der Karosserie Ein Serienfahrzeug wird entsprechend bearbeitet, geschweißt und Metallteile angepasst Das Team setzt alles daran den ersten Prototyp so schnell wie möglich zu produzieren Sébastien Loeb hat eine wichtige Rolle im Entstehungsprozess und schaut regelmäßig im Technikzentrum von Citroën Racing vorbei Kein einziger Bereich wie beispielsweise der ergonomische Fahrerplatz wird dem Zufall überlassen Das Ziel ab Sommer 2013 erste Fahrtests zu machen wird erreicht Am Mittwoch, den 10. Juli, gab sich der 9-fache Weltmeister die Ehre den Citroën C-Elysée WTCC erstmalig zu fahren Seb absolvierte seinen ersten Shakedown auf der kurzen Dreux Rundstrecke Das Ziel der ersten Testfahrt war allerdings nicht die Performance Vielmehr achteten Fahrer, Techniker und Ingenieure auf Ungereimtheiten jeglicher Art Am nächsten Tag war das Team am Flugplatz Auf gerader Strecke testete man, ob die Karosserieelemente auch bei hohen Geschwindigkeiten entsprechend reagieren Bei Rallyebewerben spielt Aerodynamik nur eine untergeordnete Rolle Wenn es um die Performance geht, spielen sie jedoch eine Schlüsselrolle bei Rundstreckenrennen Daher konzentrierten sich die Citroën Racing Technikexperten schon beim Designprozess auf die Aerodynamik des Citroën C-Elysée WTCC – Wir begannen mit einem ersten Karosserieform Es war nicht Hop oder Drop, für uns war es simpel der einzig richtige Weg zu starten Mit Hilfe von CAD entwickelten wir das erste Modell, zwei weitere Etappen folgten: nach computerunterstützten Strömungssimulationen hatten wir ein erstes Messergebnis der aerodynamischen Koeffizienten, der Luftströmung am Kühler, um so das Kühlsystem optimieren zu können Gleichzeitig konsturierten wir ein Modell, mit denselben Maßen und Karosserieform, um dieses im Windkanal zu testen Via Computersimulation probierten wir diverse Designansätze aus Sobald es in den Windkanal ging, bereiteten wir diverse Teile vor, um so die Karosserieform verändern zu können, das Modell an sich war also ganz schön modular Wir machten mehrere Tests im Windkanal, bevor wir weitere Strömungssimulationen berechneten Der große Vorteil dabei ist, dass keine Teile tatsächlich produziert werden müssen, das Weglassen oder Hinzunehmen von Basisdesignelementen wird einfacher Der zweite große Vorteil ist, Zwischenergebnisse zu erhalten, was in einem Windkanal schwierig wäre Nach Kombination der Simulationsergebnisse mit den Windkanalresultaten und Streckentests wird das Modell immer weiter verfeinert Um Entwicklung und Details möglichst lang geheim zu halten, wird das Auto mit einem Tarnschutz versehen, sobald es auf der Strecke ist Die Ergebnisse, die unter dem Schutz verborgen lagen, waren vor allem auf die Erfahrung und Know-How des Citroën Racing Team zurückzuführen Wie in der WRC sind die Fahrzeuge auch in der WTCC mit Turbodirekteinspritzung und 1600 ccm Hubraum ausgestattet Das Team war mit dieser Technologie bereits seit 2010 und dem DS3 WRC vertraut, daher konnten die Experten auf ein bereits existierendes Basiswissen zurückgreifen, bevor man im Detail auf die einzelnen Voraussetzungen für die Bewerbe einging – Es zeigen sich fundamentale Unterschiede, da wir nicht jedes Mal dieselbe

Querschnittsverengung verwenden Wie Sie wissen, gibt es einen Restriktor, der die Motorleistung limitiert Bei Rallyes beträgt sein Durchmesser 33 mm, in der WTCC umfasst er 36 mm Die Querschnittverengung ist größer, daher auch die unterschiedliche Performance der Autos um rund 20 Prozent In weiterer Folge muss eine Eichung des Motors durchgeführt werden, um die erhöhte Leistung abzufangen Es ist außerdem zu bedenken, dass man pro WTCC Saison nur über einen Motor pro Auto verfügt Also muss man nicht nur über einen besonders verlässlichen Motor, der eine ganze Saison hält, sondern auch mit dem Plus an 20% Leistung umzugehen weiß, verfügen Sobald das Auto in Konstruktion ist, müssen noch zahlreiche Dinge optimiert werden, um das Beste aus der Motorleistung herauszuholen Ein Motor, der in der WTCC zum Einsatz kommt, muss in der Lage sein seine 380 PS auszuspielen, und zwar die ganze Saison lang, fast 5000 km Um die Verlässlichkeit der Motoren zu testen wurden tausende Kilometer in der Citroën Racing Testumgebung zurückgelegt Der Monza-Parcours beispielsweise ist bekannt dafür Motoren an ihre Grenzen zu bringen, also wurde er als Referenz herangezogen Hören Sie mal hin! Es ist fast, als wären Sie live vor Ort! Von der Designabteilung bis zur tatsächlichen Konstruktion stellt die Arbeit im Citroën Racing Technikzentrum den verborgenen Teil des Eisbergs dar Natürlich hat der kollektive Ehrgeiz nur ein einziges Ziel: die Autos einzusetzen und in der Praxis so schnell wie möglich zu machen, vom tatsächlichen Rennen gar nicht zu reden Die finalen “Puzzleteile” in diesem Projekt sind die Piloten: Sébastien Loeb, eben erst 40 geworden, stellt sich der Herausforderung einer neuen Weltmeisterschaft Sein Wagnis ist noch größer als damals, wo er sich vornahm einmal Weltmeister zu werden! – Es ist die Herausforderung an sich, die mich anzieht Es ist tatsächlich eine großartige Gelegenheit Ich beginne Seite an Seite mit dem regierenden Weltmeister als Teamkollege, der beste Bursche in der WTCC und in einem professionellen Team, das alles daran setzt zu gewinnen Klar ist ein zusätzlicher Druck spürbar, aber es hat auch viele Vorteile für mich Wenn ich mit den Besten verglichen werde, muss ich das nutzen, um schneller besser zu werden Selbst wenn wir erst am Anfang stehen, bietet ein professionelles Team den entsprechenden Hintergrund einen guten Job zu machen, sich perfekt für Rennen vorbereiten zu können Wir lernen alle und momentan geht alles glatt Die Burschen sind alle hochmotiviert Ich bin begeistert eine neue Herausforderung zu haben, auch wenn ich sehe, dass es auch den anderen so geht Das Team liebt es neues Terrain zu erobern Vielleicht war es mir nicht völlig klar, doch die Arbeit auf Rundstrecken ist sehr verschieden von den Rallyefahrten Es ist viel spezifischer, was Details, Datensammlung, -auswertung, etc. betrifft Jeder nimmt alles genau unter die Lupe, sobald man dieselbe Stelle nochmals passiert Es ist wirklich wichtig Einstellungen und Fahrweise zu optimieren: ein völlig anderer Ansatz Was das Fahren betrifft unterscheiden sich die WTCC Autos von Einsitzern oder GTs, die Hinterrad betrieben sind Wie auch seine Konkurrenten ist der C-Elysée ein Auto mit Vorderradantrieb, Seb mag das – Zunächst war ich nicht so begeistert Ich wusste ja, dass ein hinterradbetriebenes Auto mehr driftet Doch schließlich machte mir das Fahren mit dem C-Elysée echt Spaß Es ist ein bisschen anders, also muss man seinen Stil anpassen und früher beschleunigen als mit einer hinterradbetriebenen Fahrzeug Um mit der Untersteuerung in engen Kurven zurechtzukommen, haben wir ein Setup kreiert, das das Auto übersteuern kann Um schnell zu sein, muss man sensibel reagieren, es ist immer ein Balanceakt Es braucht Zeit sich daran zu gewöhnen und verlangt Genauigkeit und Übung Man kann das Auto ein wenig driften, vielleicht sogar mehr als bei Hinterradantrieb, da man die Traktion nicht verliert Kurzum, es macht Spaß zu fahren und ich würde sagen, der Unterschied ist nicht so gewaltig Ich möchte das nicht werten – weder besser noch schlechter Es ändert nichts am Rennen oder Design also alles bestens Zum ersten Mal seit langem wird Loeb nicht als Nummer 1 bei Saisonbeginn an den Start gehen Dieses Privileg hält Yvan Muller, der den WTCC-WMtitel das vierte Mal letztes Jahr holte Für Citroën Racing war es ganz klar, nur Top Piloten in der Weltmeisterschaft zu engagieren – In allen Weltmeisterschaften hatten wir immer nur Top-Piloten

Und in der WTCC ist dies nun mal Yvan Muller Außerdem gab es noch einen anderen Faktor, der sehr wichtig war: er war bereits im Juli verfügbar um erste Tests am C-Elysée WTCC zu machen. Das war von großem Interesse für uns, um noch schneller Erfahrung zu sammeln, vor allem durch die Mitwirkung bestimmter Teammitglieder Wir sind sicher, dass Yvan Muller bereits von Beginn an bei uns dabei war, wird ein entscheidender Faktor sein, zusätzlich zu seinen Top-Ergebnissen und seinem Talent Schon früh in seiner Karriere wechselte Muller von Einsitzern zu Tourenwagen und sammelte sehr viele beeindruckende Top-Ergebnisse Wie etwa vier WM-Titeln in der WTCC, französischer und britischer Meisterschaftstitel, dazu seine erfolgreichen Ausflüge in das 24h-Rennen in Le Mans 24 Hours, die Dakar-Rallye und WRC ohne natürlich seine konkurrenzlose Überlegenheit bei Eisrennen zu vergessen Mullers Motivation ist so hoch wie nie zu Beginn seiner bereits 20. Saison in den Tourenwagen-Meisterschaften – Man muss immer voller Begeisterung sein Wenn nicht, kann man seinen Job nicht gut machen Außerdem ist die Herausforderung, die mir Citroën bot, unglaublich spannend Zum ersten Mal werde ich mit einem französischen Hersteller zusammenarbeiten und Citroën ist noch dazu einer mit außergewöhnlichen Ergebnissen in Rallyes und mit dem Ziel vergleichbare Resultate auf dem Rundkurs einzufahren Ich möchte meinen Teil beitragen Es ist tatsächlich so, dass die WTCC 2014 einen Riesensprung nach vorne macht, vor allem durch neue technische und sportliche Regeln, ein neues Kapitel, das geöffnet wird und werden soll Die Autos werden schneller sein, in etwa vier bis sechs Sekunden, je nach Strecke Als ich das erste Mal in das Auto im Juli einstieg, war ich sofort begeistert Es war ein Auto, das den neuen FIA-Regeln perfekt entsprach, an denen ich als Consultant für fast zwei Jahre selbst mitarbeitete Und jetzt sah ich doch tatsächlich das Ergebnis unserer Arbeit! Ich sah vor allem ein gutes Resultat, das in die richtige Richtung ging Sébastien Loeb and Yvan Muller haben 13 Weltmeistertiteln gewonnen Wird sich hier ein Konkurrenzkampf zwischen den beiden Piloten entwickeln? – Sie haben beide großartige Ergebnisse erzielt und sie wollen natürlich gewinnen, allerdings aus unterschiedlichen Gründen Yvan möchte einem französischen Team zum Sieg verhelfen und seine Landsmänner unterstützen Für Seb ist es eine neue Herausforderung Jeder spricht über Yvan und Seb – beide aus Frankreich, beide aus dem Elsaß Wir haben auch zwei weitere Piloten, Pechito Lopez, der an der gesamten Weltmeisterschaft teilnehmen wird Ich glaube, er wird im Lauf der Saison kräftig aufzeigen Wir waren von seinen Testläufen beeindruckt und jeder glaubt an sein großes Potenzial Das ist der dritte Man in unserem Team José-Maria Lopez mit Spitznamen ‘Pechito’ Knapp kam er nicht in der Formel 1 unter und widmete sich dann der argentinischen TC2000 Meisterschaft, die er zweimal gewann In seiner Karriere nahm er bislang nur an einem WTCC-Bewerb teil und schloß diesen als Erster ab! Er ist ein Fahrer, dem es nichts ausmacht das Feld aufzumischen – Sie haben eine brilliante Karriere hinter sich Yvan gewann vier Weltmeisterschaften, Loeb neun, wenn man alles zusammenzählt, kommt man auf 13 WM-Titeln Es ist durchaus normal und ich glaube, dass sie verdienen in aller Munde zu sein Ich bin der dritte Fahrer, ich bin der letzte, der zum Team dazustieß Also muss ich noch einiges beweisen Ich denke, nach ein paar Rennen werden mich die Leute ein bisschen mehr kennen Mit der Erfahrung, die ich jetzt schon habe und was ich in der Vergangenheit zeigen konnte, kann ich gut mithalten und den Wettkampf aufnehmen! Es ist aber auf jeden Fall ein neuer Schritt für mich Seit ich wieder nach Argentinien zurückgekehrt bin, habe ich an einigen Rennen teilgenommen, aber meine wahre Liebe liegt in Europa und der Weltmeisterschaft Ich war in Argentinien glücklich, aber ich wollte auch immer zurück nach Europa, als Teil eines professionellen Teams Diese Gelegenheit ist sehr wichtig für mich Ich bin Teil eines Teams, das für mich zu den besten in der WTCC weltweit zählt. Es ist so aufregend und ist unbestritten ein weiterer Karriereschritt für mich Pechito Lopez ist außerdem der lebende Beweis für die Internationalität der WTCC

Einige Wochen vorher unterstrich dies Citroën durch die Ankündigung eines chinesischen Fahrers im Team – Ein neuer chinesischer Fahrer, da China sehr wichtig für uns ist Wir können jedoch nicht von Prioriät sprechen, wenn wir nicht all unser Engagement in alle Bereiche in China investieren: Vertrieb, Marketing, Produkte und natürlich Sport Wir verkaufen den C-Elysée am chinesischen Markt seit 2002. Es gibt dort großes Potenzial Wir haben eben erst den neuen C-Elysée eingeführt und möchten mehr als 100 000 Stück 2014 verkaufen. Dieses Verkaufsziel möchten wir mit unserem Engagement in der WTCC unterstützen, sind wir doch mit zwei Bewerben auch in China. Hier fährt ein besonders talentierter Fahrer mit, der in seiner Heimat große Bekanntheit genießt Dieser Fahrer ist Ma Qing Hua Mit seinen 27 Jahren fuhr er bereit bei zahlreichen Einsitzer-Meisterschaften mit und näherte sich der Formel 1 an. In dieser Saison wird er einen C-Eylsée WTCC in fünf Bewerben in der zweiten Hälfte der Saison fahren Nach seinem Sieg in der nationalen Tourenwagen Meisterschaft 2011 ist unser Pilot von Shanghai bereit die Gelegenheit, die Citroën ihm bietet, nun beim Schopf zu packen, zu dem Zeitpunkt, wo das Interesse am Motorsport in China boomt – Über die letzten 20 Jahre hat sich der Motorsport quasi sehr rasch von 0 aufwärts entwickelt Ich kann mich erinnern, als ich am Anfang meiner Rennkarriere stand, war der Motorsport in China wirklich am Anfang wir hatten quasi keine Rennen Nur einige wenige Leute waren an der Formel 1 interessiert und wussten nichts über andere Rennen Aber heute weiß quasi jeder Bescheid! Der Sport verbreitet sich rasch und die Leute lieben ihn Firmen und die Bevölkerung in China verfolgen jetzt viel mehr den Motorsport und seine Ereignisse In wenigen Tagen wird das erste WTCC-Rennen der Saison 2014 in Marrakesch stattfinden Seit dem ersten Bleistiftstrich des M43 WTCC Projekts bis zum ersten Rennen haben alle Teammitglieder bei Citroën Racing Großartiges geleistet Aber das ist noch die das Ende der Geschichte, im Gegenteil, es ist erst der Anfang Yvan Muller, Sébastien Loeb und José-Maria Lopez und in Kürze auch Ma Qing Hua werden den Kampf mit der Konkurrenz aufnehmen, um ihr Ziel zu erreichen: in jedem Fall zu gewinnen Begleiten Sie uns! In nur knapp 7 Monaten steht in Macao das Ergebnis dieser Saison und des neuen Kapitels in der Citroën Racing Geschichte fest