COSTA RICA TRAVEL DOCUMENTARY | 4×4 Road Trip

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COSTA RICA TRAVEL DOCUMENTARY | 4×4 Road Trip

Costa Rica Ein Land reich an wundervollen Vulkanen pittoresken Stränden und dichtem Urwald Folgt uns bei unserem 4×4 Abenteuer durch eines der abwechslungsreichsten Länder unseres Planeten Wir wurden sehr nett am Flughafen von unsere Verleihwagenfirma empfangen und erhielten eine gründliche Einführung in unser Fahrzeug Nach der Einführung verließen wir sofort die Stadt Es dauerte weniger als zwei Stunden bis wir die ersten Meter auf unebenen Straßen in der Wildniss fuhren Sobald wir angekommen waren begaben wir uns auf eine kurze Wanderung zum Barva Vulkan Unser Weg durch einen wundervoll-moosigen Wald brachte uns zur kontinentalen Wasserscheide zwischen dem Pazifik und der Karibik Nach einigen Kilometern erreichten wir eine Aussichtsplattform mit Blick auf die Lagune des Vulkans Weiterhin hatten wir einen tollen Blick auf die schnell vorbeiziehenden Wolken Nicht lange nachdem wir zum Auto zurückkehrten überraschte uns unser erster tropischer Regenschauer in Costa Rica Es dauerte nur Minuten bis die Straßen überschwemmt wurden Früh am nächsten Morgen besuchten wir den Poas Vulkan Wir hatten vor zwei Jahren einen großen Ausbruch deswegen müsst ihr jetzt alle Helme tragen und deswegen sind die anderen Wanderwege geschlossen Es wird 10-15min dauern bis ihr zum Aussichtspunkt gelangt es sind 700m zu laufen Sobald ihr am Krater seid, habt ihr 20min Als wir am Krater ankamen, sahen wir nichts als eine weiße Wand Aber weil sich die Wolken schnell bewegten hofften wir zumindestens einen Blick auf die Lagune zu werfen Es ist immer besonders wenn man mehr sieht als man erwartet Als wir am Krater ankamen, sahen wir gar nichts Überall waren Wolken und Nebel Aber innerhalb von vierzig Minuten öffnete sich die volle Sicht und wir konnten die ganze Landschaft bestaunen Das war absolut verzückend! Entlang kurviger Straßen fuhren wir nach Alto Palomo wo wir in einen Kaffee- und Cocktail Workshop hineinplatzen Es bedurfte kaum der Überzeugungskraft uns zu überreden, zu bleiben damit wir über die traditionelle costaricanische Kaffeekultur lernen Wir genossen die wundervolle Aussicht bevor wir uns auf den Weg begaben Sobald wir entlang eines Bergpasses fuhren zogen die Wolken herein und wir sahen nichts mehr Nichtsdestotrotz entdeckten wir einen unglaublich blauen Bach inmitten des grünen Dschungels welcher uns zu einer kurzen Pause einlud Nicht weit weg, stürzt ein gewaltiger Wasserfall 90m aus dem Wald in die Tiefe Catarata del Toro ist einer der beeindruckensten Wasserfälle in Costa Rica Ein Wanderweg führt 350 Stufen bis zum Fuß des Wasserfalls Der umgebende Wald ist das Zuhause einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren z.B. Kolibris Wachteln und Eichhörnchen Eines was wir sehr schnell in Costa Rica gelernt haben, ist, dass die Distanzen auf der Karte viel kürzer aussehen als sie es sind Es dauert Stunden, um irgendwo anzukommen

oft kann man nur 30-40kmh fahren Danach erkundeten wir den nördlichen Teil des Zentraltals bevor wir nach Süden fuhren Entlang einer Bergstraße entdeckten wir einen ausgesprochen tollen Wasserfall Kurz danach, verließen wir die Wildniss weil wir durch einige Städte fahren mussten Sobald wir die Städte hinter uns gelassen hatten erkundeten wir einen kleinen Pfad auf der Suche nach einer Campsite Guten Morgen von unserer Campsite hier am Berghang des Irazu Vulkans Es ist sehr leise hier und bitterkalt für Costa Rica vielleicht 5° Celsius Wir haben gerade unseren Kaffee zubereitet und werden demnächst loslegen Auf unserem Weg herab, genossen wir die Sicht in die weite Landschaft Ein kurzer Pfad, brachte uns zum Krater des Vulkan Irazu Danach fuhren wir zum Gipfel des Vulkans wo wir das Auto in einer herrlichen Lage parkten Mit einer Höhe von 3432m ist der Irazu der höchste Vulkan Costa Ricas Es ist auch sehr windig hier In der Entfernung sahen wir Rauch aus dem Vulkan Turrialba aufsteigen welcher momentan für Besucher geschlossen ist Als wir die Schlange an Fahrzeugen sahen welche in den Park wollten freuten wir uns schon am frühen Morgen angekommen zu sein Auf dem Weg nach Süden trafen wir schon bald auf das fruchtbare Orosi Tal welches sehr beliebt bei Radfahrern ist Tapanti NP ist ein Teil des Orosi Tals und einer der nässesten Orte in Costa Rica Wasser ist ein wichtiger Teil dieses Regenwald Ökosystems daher störte uns der Regen nicht weiter bei unseren Wanderungen Am gleichen Nachmittag bauten wir unser Camp direkt am Orosi Fluss auf auf einem nahen Baum entdeckten wir faszinierende Insekten Blattschneiderameisen können das bis zu zwanzigfache ihres Körpergewichts tragen Sie schneiden die Blätter und nutzen Sie als Bruttstätte für Pilze welche sie in ihren Bauten unter der Erde züchten Neben Menschen formen Blattschneideameisen die komplexesten Gesellschaften auf unserem Planet Die Pfade auf denen sie laufen sind nichts anderes als Highways Am folgenden Morgen wachten wir zum Rauschen des Flusses auf Während wir unseren Kaffee genossen erleuchtete die Sonne die Landschaft Kurz nachdem wir das Camp verlassen hatten entdeckten wir eine interessante Brücke über den Orosi Fluss Danach war es an der Zeit das Orosi Tal zu verlassen und in Richtung Karibik zu fahren Unsere Ankunft am Meer wurde freudig zelebriert Die Bilderbuch-Strände waren komplett einsam während die Sonne auf die Palmen strahlte Wir beobachteten den Sonnenuntergang und genossen unser erstes Camp am Meer Ein Höhepunkt an der südlichen Karibikküste war der Besuch des Cahuita Nationalparks Wir zogen mit einem lokalen Guide los um eine bessere Chance zu haben die gut versteckten Tiere zu entdecken Überall wo ihr einen Mandelbaum seht auch außerhalb des Parks gibt es die Chance ein Faultier zu entdecken die Leben in diesen Bäumen Wir zogen für zwei Stunden umher und entdeckten viele Tiere Hoch in einem Baum entdeckten wir einen Iguana Weiter unten, aber super versteckt

entdeckten wir mehrere Jesus Christus Echsen Ihr Name stammt von ihrer Fähigkeit bis zum 40m über Wasser rennen zu können Ein entfernter Verwandter ist die Greifschwanz-Lanzenotter welche wir auf einem Ast fanden Viel einfacher zu entdecken war dieses Aguti welches eine Nuss schnapperte Später verriet ein lautes Rascheln die Position einer Gruppe Brüllaffen in den Bäumen zu guter letzt traffen wir eine Waschbärenfamilie welche über den Strand liefen Nach einem aufregenden Morgen schlugen wir unser Camp direkt neben dem Meer auf und initiierten eine kleine Säuberungsaktion Wir wurden mit einem wundervollen Sonnenuntergang belohnt und starkem Regen am nächsten Morgen Wir warteten über eine Stunde aber der Regen hörte einfach nicht auf Anstelle klatschnass zu werden entschieden wir uns, uns auszuziehen um das Zelt zusammenzubauen Outdoor-Aktivitäten machen im Regen kaum Spass daher fuhren wir Richtung Norden nach Tortuguero Tortuguero ist ein kleiner Ort umgeben von Wasser und nur mit Boot zugänglich Die Bootstour sorgte für eine angenehme Abkühlung im warmen und feuchten Kilma Der Fluss war ungewöhnlich braun weil so viele Sedimente vom Regen weggespült worden waren 40min später kamen wir am Ziel an Tortuga Lodge Versteckt am nördlichen Ende der Lagune ist die dieses Resort ein kleines Juwel Ein Infinity-Pool Gartenwanderwege und Hängematten zum entspanne Dieser Ort hilft jedem runterzukommen Die freundlichen Mitarbeiter machten unseren Besuch unvergesslich Pura Vida? Für mich ist es alles Es ist ein guter Tag Ich liebe diesen Tag Ich liebe mein Leben Ich mag es mit euch zu reden Pura Vida! Pura Vida! Wir erkunden gerade die privaten Regenwald-Wanderwege unserer Lodge hier in Tortuguero Es hat sehr viel in den letzten Tagen geregnet und das heißt alle Wege sind im Grunde überschwemmt mit Wasser und Schlamm und das ist natürlich die perfekte Bruttstätte für Moskitos welche um uns schwirren Die Gummistiefel halfen uns trockene Füße zu behalten zumindest bis das Wasser knietief wurde Nach ein paar Minuten auf den Wegen realisierten wir dass wir von hunderten Pfeilgiftfröschen umgeben waren Die rote Farbe der Frösche dient als Warnsignal für Fressfeinde Interessanterweise produzieren die Frösche selbst kein Gift sondern werden es nach dem Vezehr von bestimmten Ameisen giftig Im Garten der Lodge entdeckten wir noch viele weitere Tiere z.B. Fledermäuse Einen jungen Kaiman einen riesigen Iguana Streifenreiher Königsspecht Montezumastirnvogel und viele weitere Vögel Besonders auffallend waren die verschiedenen Arten von Toucans wie dieser Halsbandarassari Sie können einfach an ihren auffälligen Schnäbeln erkannt werden Arassaris leben in Gruppen von bis zu 16 Tieren und können oft beim Früchteessen beobachtet werden Ein naher Vewandter der Goldkehltukan ist noch auffälliger Unüberhörbar waren diese Mantelbrüllaffen

welche lautstark grunzten während sie Blätter im Garten fraßen Sie sind die größten Affen in den Amerikas und berüchtigt für ihr lautes Gebrüll welches bis zu 5km durch den Dschungel zu hören ist Wie andere Affen bewegen sie sich gerne in dem sie von Ast zu Ast springen Während man tagelang in der Lodge verbringen könnte entschieden wir uns auch die Umgebung zu erkunden Ein kleines Boot brachte uns zur gegenüberliegenden Seite der Lagune Dort nahmen wir einen Pfad der uns direkt über den Flughafen führte wo kleine Passagierflugzeuge mehrmals am Tag starten und landen Hinter dem Flughafen trafen wir auf den Strand welcher meistens die Hauptattraktion von Tortuguero ist Von März bis Oktober legen Lederrücken- und Grüne Meeresschildkröten ihre Eier an diesem Strand ab Ungefähr 70 Tage später schlüpfen die Jungtiere in eine Welt voller Fressfeinde Trotz der Tatsache, dass der Strand eine Touristenattraktion ist lag überall Müll herum Das beste an einer Strandreinigung ist das andere Leute einen sehen und sich davon inspiriert fühlen und schon bald ist es eine Gemeinschaftsaufgabe und jeder säubert den Strand und dadurch wird er sehr viel sauberer und schöner Unsere Mühen wurden belohnt als wir eine junge Schildkröte zum Meer krabbeln sahen Am nächsten Morgen ging es früh für uns los weil wir eine Kanutour unternahmen Das Kanu erlaubte uns leise in die kleineren Kanäle der Lagune zu fahren um Tiere von nahem zu beobachten Wir hatten Glück als wir eine Gruppe von Weißgesicht-Kapuzineraffen sahen welche durch die Bäume kletterten Diese hochintelligenten Affen sind soziale Tiere die in Gruppen mit bis zu 16 Tieren leben Sie sind genauso frech wie süß und bekannt dafür von Touristen zu stehlen Nicht lange nach unserer Rückkehr erlebten wir einen verrückten Regenschauer Es ist beeindruckend, wie viel Wasser in so kurzer Zeit vom Himmel fallen kann Nach drei Nächten in Tortuguero war es Zeit Auf Wiedersehen zu sagen und wir begaben uns zurück zum Auto Okay, das war ein holpriger Start nach unseren drei Nächten in Tortuguero Unser Auto wollte einfach nicht starten auch wenn wir es an zwei Autos angeschlossen hatten aber dann haben wir es für weitere zehn Minuten laden lassen einfach nur laden und zum Glück ist es wieder angesprungen und jetzt geht es auf neue Abenteuer Wir verließen die Karibik und fuhren durch den Norden von Costa Rica bis wir beim Arenal Vulkan ankamen Wir bauten unser Zelt an einem schönen Platz auf direkt am Ufer des Arenal-See mit Blick auf den Vulkan Natürlich gingen wir auch eine Runde im See schwimmen Südlich des Sees

überprüften wir die Wassertiefe eines Flusses und entschieden uns dagegen, ihn zu durchfahren Dafür gingen wir zu ein paar Heißen Quellen entlang der Straße wo wir eine Wasserfallmassage genossen Während der Vulkan ruhig während unseres Besuchs war war er in der Vergangenheit häufig aktiv Eine der Hinterlassenschaften eines vergangen Ausbruchs ist ein Lavafeld von 1968 welches man auf einer Wanderung erkunden kann Pura Vida bedeutet für mich ein Lebensstil es ist mehr als nur zu Lächeln oder nett zu sein Das ist was wir in Costa Rica machen Wir versprühen Lebensfreude Im Grunde genommen ist es das Pura Vida ist mehr als ein Wort – es ist ein Lebensstil Ebenfalls beeindruckend sind die Wege der nahen Observatory Lodge Es ist nicht ungewöhnlich einen von Costa Ricas größten Vögel den Tuberkelhokko hier zu treffen Während das Männchen komplett schwarz ist ist das Weibchen rotgemustert Der Höhepunkt unseres Besuchs war es einen 20m hohen Aussichtsturm hochzuklettern Von oben auf das Blätterdach zu schauen erlaubte uns eine Vielzahl an Vögeln zu entdecken Unter diesen waren der Goldkehltukan und der Regenbogentukan Während wir durch einen ruhigen Wald liefen entdeckten wir einen malerischen Wasserfall Kurz danach mussten wir lachen als wir diese Regenwaldkühe sahen Auf der Suche nach einer Campsite konnten wir endlich die 4×4 Künste unseres Autos testen Wir fanden einen schönen Platz am nördlichen Ende des Arenal-See und blieben für die Nacht Der nächste Teil unserer Reise war eher neblig während wir ab und an im Verkehr feststeckten Sobald wir im Tenorio NP ankamen begaben wir uns auf den Weg zu einem von Cost Ricas beeindruckensten Wasserfällen Versteckt im dichten Urwald ist die Farbe des Rio Celeste atemberaubend Die türkise Farbe des Flusses ist eine optische Täuschung weil Sonnenstrahlen von Minerialien im säurehaltigen Wasser zurückgeworfen werden in einem Prozess der sich Mie-Streuung nennt Wissenschaft beiseite der Fluss ist wunderschön anzusehen Hinter dem Wasserfall sind viele weiter Aussichtspunkte ebenso einladend Der Wanderweg folgt dem Fluss bis er am Zusammenfluss von zwei Bächen endet An dieser Stelle entsteht die Täuschung zum ersten Mal Sofort nachdem die Drohne in den Fluss stürtzte lief ich zur Rettung Zum Glück dauerte es weniger als zwei Minuten sie zu finden Kannst du da rüber laufen und schauen ob das Wasser warm ist? Gute Idee! Wenn ich denn schon hier drin bin Ja, es ist warm Das ist faszinierend, danke! Sonst noch Fragen? Danach ging es entlang steiler Straßen für uns weiter bis wir auf einem windigen Plateau mit vielen Windmühlen Einer der besten Orte um vulkanische Aktivität zu sehen ist der Rincon de la Vieja NP Im Park gibt es mehrere Pools mit

kochendem Wasser einen dampfenden Minivulkan Fumarolen im dichten Wald und jede Menge blubbernden Schlamm Die majestätischen Wälder des Parks sind das Zuhause vieler Tiere z.B. von Papageien und Bienen Etwas leichter zu entdecken sind Gruppen von Klammeraffen welche nach Nahrung in den Bäumen suchen Sie fressen vorrangig Früchte und gelegentlich Blätter Klammeraffen sind großartige Kletterer Sie nutzen ihren Schwanz als fünftes Gliedmaß um ihre Bewegungen zu stabiliesieren Manchmal kann man sie beobachten wie sie nur mit ihrem Schwanz an einem Ast hängen Klammeraffen sind soziale Tiere die in Gruppen mit bis zu 40 Tieren leben Harmlose Kämpfe zwischen Jungtieren sind ebenso normal wie das gegenseitige Lausen Nach dem wir den Nationalpark hinter uns ließen entschieden wir uns eine Abkürzung zu nehmen welche natürlich nichts dergleichen war Auf der anderen Seite entdeckten wir diesen unglaublich blauen Fluss und zögerten nicht hereinzuspringen Danach war es Zeit für uns in den Nordwesten von Costa Rica aufzubrechen Wir kamen gerade richtig zum Sonnenuntergang am am ruhigen Strand von Puerto Soley Am nächsten Morgen schauten wir bis nach Nicaragua hinüber Diese Gegend ist außerdem beliebt bei Seevögeln wie Pelikanen und Austernfischer Das ist ein wirklich guter Offroadweg hier im Santa Rosa NP im Nordwesten Costa Ricas Wir fahren eine 12km lange Strecke um zu einem entlegenen Strand zu kommen davon haben wir ungfähr 8km geschafft aber es wird zunehmend holprig oh, und da war gerade eine Echse Das ist Costa Rica für euch! Der Weg hat viel Spass gemacht Vor allem mit den ganzen Schlammlöchern die wir überwinden mussten Bei solchen Wegen macht die Reise genauso viel Spaß wie das Ziel Im dichten Wald entdeckten wir sogar einen Weißwedelhirsch in den Büschen Am Ende des Weges kamen wir an einem komplett einsamen Strand Wir versuchen gerade Mittag zu kochen hier im Santa Rosa NP aber es wird immer schwieriger weil uns eine Gruppe Iguanas belagert, in der Hoffnung einen Happen abzustauben Leute müssen diese Iguanas in der Vergangenheit gefüttert haben da sie keinerlei Angst vor Menschen hatten Wenigstens suchten die Weißgesicht-Kapuzineraffen selbst nach Nahrung Nach einer kurzen Freiluftdusche entschieden wir uns zurückzufahren Danach fuhren wir nach Süden auf der Panamericana bis wir auf der Nicoya Halbinsel ankamen Zu diesem Zeitpunkt hatten wir uns mit den kleinen Wegen abseits der Touristen angefreundet

Dazu gehörte auch, ab und zu anzupacken umgefallene Bäume aus dem Weg zu räumen Viele Flussüberquerungen später kamen wir an einem wundervollen Aussichtspunkt an Da die Drohne vor drei Tagen auf Tauchstation in einem Fluss gegangen ist haben wir sie in Reis für fast 72h trocknen lassen Mal schauen, ob sie noch funktioniert Viel Gepiepse war ein schlechtes Zeichen Die Drohne zeigte Batteriefehler an Nachdem der erste Versuch die Drohne neuzustarten gescheitert ist haben wir die Kontaktpunkte mit Alkohol gereinigt und das ganze System neugestartet Und jetzt probieren wir es nochmal Der Moment der Wahrheit Wir sind zurück! Während die Nicoya Halbinsel ohne Frage wundervolle Strände hat ist sie ebenso sehr touristisch Gleichzeitig sind viele Straßen von Schlaglöchern durchfressen Unser Navigationssystem spührte unseren Unmut über die Schlaglöcher und schickte uns auf noch kleinere Pfade Was uns nicht unbedingt half voran zu kommen Wir nehmen anscheind die falschen Wege wir landen dauernd auf diesen kleinen Trails wo es viele Flussüberquerungen gibt und viel Schlamm wir versuchen eigentlich nur ein Restaurant zu finden aber es dauert Stunden um irgendwo anzukommen Und dann kam es uns so vor als ob wir überhaupt nicht mehr vorankommen würden Nach einer ganzen Weile auf kleineren Straßen kamen wir an einem wundervollen Restaurant an und genossen unser Mittagessen Einige der Strände auf der Nicoya Halbinsel sind außerdem für ihre Meeresbesucher bekannt Oliv-Bastardschildkröten kommen regelmäßig nach Ostional um ihre Eier im Dunkel der Nacht zu legen Ein Nest kann zwischen 80-120 Eiern enthalten Trotz der Tatsache, dass sie die kleinsten Meeresschildkröten sind erreichen sie eine beeindruckente Größe Weibliche Schildkröten kommen zum gleichen Strand an welchem Sie selbst geschlüpft sind um ihre Eier zu legen Am nächsten Morgen zogen wir vor Tagesanbruch los um hunderte Jungtiere auf dem Weg zum Meer zu beobachten Sobald sie aus dem Sand hervorkommen haben Sie einen steinigen Weg vor sich Die traurige Wahrheit ist, dass nur eines von eintausend Jungtieren bis ins Alter überleben wird Wir waren beeindruckt wie zielstrebig sich diese kleinen Tiere ihren Weg zum Meer bahnten Danach war es an der Zeit für uns wieder Inland zu fahren Unser Navigationssystem hat sich dafür entschieden dass es uns nur auf Wege schickt die so klein, kurvig und ablegen wir möglich sind Auf unserem Weg nach Monteverde nehmen wir Passtraßen wo kaum jemand anderes ist Wir haben kaum andere Autos gesehen und die Straßen werden immer kleiner Bei solchen Aussichten wollen wir uns aber nicht beschweren Sobald wir ankamen begaben wir uns auf eine geführte Tour über eine Kaffeeplantage Die Idee ist nur die Roten zu pflücken Ich wünschte wir könnten sagen zieht sie alle ab aber man darf nicht die Stängel pflücken oder man bekommt Abzug man darf auch keine unreifen Früchte pflücken In die Mitte

Das dauert ungefähr 40min bis eine Stunde Versuch mal den hier Natürlich probierten wir auch den frischen Kaffee Der gleiche Filter immer wieder Nachdem wir jede Menge über Kaffee gelernt hatten ging es weiter mit Kakao Das Innere der Frucht ist sehr süß 100% Schokolade Schokolade ist die Mixzutat In diesem Fall sind die zwei Zutaten Kakao und Vanille Das wars Alle anderen Zutaten sind willkürlich Ich denke, ich brauche Zucker aber Zucker ist kein Teil des Rezepts Zucker kommt aus Neuguinea Im Original mixte man Kakao, Vanille und Chilli Kakao, Vanille und Apacote das ist wie Sellerie richtig verrückte Mixturen mit Früchten mit Fleisch mit vielen Sachen das hatte nichts mit unserer Schokolade zu tun Irgendjemand dachte sich es sei eine gute Idee Zucker hinzuzufügen und das ist es! aber Zucker war nicht Teil des Rezepts Nachdem wir mehrere Techniken wie man die Bohnen mahlen kann beobachteten wurde Vanille hinzugefügt und wir bereiteten unseren eigenen Mix zu Zu guter letzt quetschten wir unseren eigenen Zuckerrohrsaft Wir laufen durch den Monteverde Nebelwald und während der Wald sehr schön ist sehr grün und moosig wolkig ist es beinahe kriminell 25$ pro Person Eintritt zu verlangen dafür dass man durch den Wald laufen kann Der Nebelwald machte seinem Namen alle Ehre da wir von jede Menge Nebel umgeben waren Dieser Ort ist mysteriös dunkel grün und nass welcher dennoch mit Lebendigkeit protzt Wir ließen Monteverde hinter uns und fuhren wundervolle Bergstraßen herab Wir fuhren bis zur Pazifikküste Wir machten es uns am Meer gemütlich und entschieden uns einen Tag Pause zu machen Das Wetter war damit nicht einverstanden und schickte uns jede Menge Regen Innerhalb von Minuten, war der Boden überschwemmt während unser Zelt jede Menge Wasser ansammele Natürlich ließen wir uns davon nicht die Laune verderben Am nächsten Morgen besuchten wir den Manuel Antonio NP Früh am Morgen anzukommen ist wichtig wenn man wenigstens etwas Ruhe genießen will um die Strände und Tiere zu beobachten Es dauert nicht lange, bis die Massen ankommen was das Reservat in einen Freizeitpark verwandelt Wir ließen die Pazifikküste hinter uns und fuhren Inland weil wir eine große Wanderung geplant hatten Wir laufen gerade die ersten Meter Auf dem Weg zum Cerro Chirripo welcher Costa Ricas höchster Berg ist mit einer Höhe von 3820m Der Pfad am Anfang ist sehr schlammig weil hier viele Leute lang sind und Pferde was wir vor allem an ihrem Dung erkennen Aber es ist noch früh am Morgen wir sind um 6uhr los und wir haben noch viel Zeit um zum Basecamp zu laufen bevor es morgen auf den Gipfel geht Nicht lange, nachdem wir losliefen fanden wir einen Manderinenbaum am Weg Die süße Frucht versprach uns einen köstliche Wegzehrung Es ist gerade aus meiner Nase gekommen

Ich will weinen Es tut weh Natürlich musste ich es dann auch kosten Wir setzen unsere Wanderung fort und stiegen beständig durch den Wald auf Ab und An begegneten wir Gegenverkehr Nachdem am Anfang die Sonne schien zogen die Wolken bald herein Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter während es ein bisschen regnete Wir haben erfolgreich die 3000m überschritten und wir fühlen definitiv dass die Luft immer dünner wird weil es immer schwerer wird zu atmen Der Trail ist immer noch steil Wir sind jetzt 8h unterwegs und es geht noch 4km weiter Also erreichen wir die Hütte hoffentlich bevor es dunkel wird Es dauerte nicht lange bis sich der Wald lichtete und wir mehr von der Landschaft zu sehen bekamen Die Wolken bewegten sich schnell während wir langsam weiter kamen Sobald wir die Berge Los Crestones entdeckten wussten wir, dass es nicht mehr weit ist Wir sind auf den letzten Metern vielleicht noch 200m bis zum Ziel für heute dem Basecamp Es hat uns beinahe 11h gefordert um hier anzukommen und wir sind sehr erschöpft aber am Ende des Tages wir haben es geschafft! und morgen klettern wir auf den Gipfel Am nächsten Morgen starteten wir 2:30 in der Früh Aber Anna merkte schnell, dass ihr Knie schmerzt Nachdem ich sie zurück gebracht hatte ging ich alleine weiter und kletterte die letzten Meter kurz vor Sonnenaufgang Einige Minuten nach meiner Ankunft kletterte die Sonne über den Horizont und badete die Landschaft in einem goldenen Licht Alle anderen gingen schon bald wieder weil manche von ihnen bereits 1h im Dunkeln auf dem Gipfel gesessen hatten Dadurch konnte ich die Aussicht komplett alleine genießen Ich stehe auf dem Gipfel von Mount Chirripo Costa Ricas höchstem Berg mit 3820m Die Sonne ist vor einer halben Stunde aufgangen und es wird langsam wärmer hier oben aber es ist noch immer sehr windig Die Aussicht ist großartig in alle Richtungen Man kann viele Berge in der Umgebung sehen man kann Seen sehen sehr schön hier aber ich muss zugeben, dass es ein anstrengender Aufstig war Nach einiger Zeit auf dem Gipfel entschied ich mich auch zurückzulaufen Auf dem Weg herab, konnte ich endlich die Sicht auf die Landschaft genießen welche vorher in der Dunkelheit lag Anstelle am zweiten Tag komplett abzusteigen was viele Besucher tun blieben wir noch eine zweite Nacht Ich nutze deswegen die Chance auch auf Costa Ricas zweithöchsten Gipfel zu steigen Mit 3812m ist Cerro Ventisqueros gerade einmal 8m weniger hoch als Cerro Chirripo Die Aussicht war fabulös und ich blieb für über eine Stunde um die tanzenden Wolken zu beobachten Früh am nächsten Morgen starteten wir unseren Abstieg

Es dauerte nicht lange bis wir wieder von unserem alten Freund – dem Schlamm – begrüßt wurden Zu dem Punkt ahnten wir noch nicht dass unsere Beziehung zu Schlamm noch intensiver werden würde Puh, hier stecken wir ordentlich fest in diesem tiefen Schlamm Es sah nicht so tief und so klebrig aus als wir reingefahren sind Klar, das war nicht die beste Idee Aber jetzt stecken wir ordentlich fest Anna sucht gerade jemanden der uns helfen kann in der Zwischenzeit buddel ich uns aus soweit es geht Aber sogar im Low Range Modus ging hier nichts Schaun wir mal wie das endet Glücklicherweise kam ein sehr freundlicher Tico zu unserer Rettung Nach einigen missglückten Versuchen begannen wir uns zu wundern Es stellte sich heraus, dass ich in der Hitze des Gefechts vorwärts, anstelle von rückwärts, fuhr Ich wechselte den Gang und fuhr im nächsten Versuch heraus Hielt uns dieses kleine Missgeschick von weiteren Abenteuern ab? Überhaupt nicht! Kurz danach schifften wir uns auf der Sierpe Fluss Fähre ein und fuhren rüber zur Osa Peninsula Auf dieser Strecke genossen wir herrliche Ausblicke Die Straße zu unserem Ziel einem Ort namens Drake Bay enthielt mehrere Flussüberquerungen Trotz einiger wundervoller Strände stellten wir schnell fest dass das Dorf wenig Wildnis bot Es war eher eine Touristenhochburg Wir fuhren schnell wieder weg und kreuzten einige weitere Flüsse auf dem Weg in die Wildnis Am Ende der Straße erreichten wr einen wundervollen Strand Dieser Strand grenzt direkt an den Dschungel von Corcovado eines der letzten Wildnisgebiete in Costa Rica Natürlich zögerten wir nicht ins kalte Wasser zu springen Auf den Bäumen wuchs eine Vielzahl an Kokosnüssen wir schnappten uns ein paar um ein erfrischendes Getränk zu genießen Auf unserem Weg zurück kreuzten wir alle Flüsse noch einmal bevor wir auf die andere Seite der Osa Halbinsel fuhren Auf der Suche nach einer Campsite waren wir schon bald wieder auf kleinen Pfaden im Dschungel unterwegs Versteckt zwischen Palmen bauten wir unser Zelt auf und beobachteten einige Surfer beim Wellenreiten Am nächsten Morgen traffen wir auf noch mehr Flüsse Danke vielmals, Anna

ich bin von oben bis unten nass Kurz danach fuhren wir einen Hügel hoch während sich uns eine tolle Aussicht bot Wir fuhren bis zum Ende der Straße wo der Weg nur noch einem trockenen Flussbett folgt Und während der Pfad holprig war genossen wir unsere Zeit in dieser Wildniss Wir stellten fest, dass unsere Zeit in Costa Rica war beinahe vorbei deswegen entschieden wir uns ein letztes Mal am Meer zu schlafen Wir entspannten uns in unserer Hängematte und erinnerten uns an unseren aufregenden Trip Aber unsere Reise war noch nicht vorbei Wir haben eine wirklich magische Campsite der Ozean ist hier drüben der Dschungel von Corcovado hier drüben und direkt über uns in den Bäumen sitzen ein paar Rote Aras die Nüsse fressen absolut magisch Der Rote Ara ist ohne Frage einer der schönsten Vögel Costa Ricas Das rote, gelbe und blaue Gefieder hebt sich deutlich vom grünen Blätterwerk des Urwalds ab Allerdings kann man sie oft schon hören bevor man sie sieht weil ihr lautes Gekrächze durch den ganzen Wald klingt Die Osa Halbinsel ist einer der wenigen Orte in Costa Rica wo man diese bunten Vögel noch findet Rote Aras essen vor allem Früchte Nüsse und Samen Man sieht sie oft in Paaren oder größeren Gruppen Dieses Verhalten bezeichnet man als Balzfüttern und man glaubt es Stärke den Bund zwischen den Paarungspartnern Natürlich sahen wir auch viele andere Tiere Neben Brüllaffen und Papageien sahen wir auch einen Weißrüssel-Nasenbär Die WIldnis von Corcovado ist außerdem das Zuhause von Costa Ricas vierter Affenspezies Totenkopfäffchen sind kleinsten und wahrscheinlich die niedlichsten der vier Affenarten Ihr Aussehen macht sie jedoch besonders anfällig im Tierhandel zu landen Es war dann an der Zeit die Osa Halbinsel zu verlassen und zurück nach Norden zu fahren Schon bald waren wir zurück in den Bergen wo wir 3000m Höhe erreichten und den berühmten Cerro de la Muerte Bergpass querten Die Aussichten waren spektakulär wobei die Wolken schnell an den Gipfel vorbeizogen Wir bauten unser Zelt gerade vor der Dunkelheit auf Anstelle den Highway zu nehmen entschieden wir uns für eine kurvige Bergstraße durch den Quetzal Nationalpark Die Aussicht war herausragend Unser letzer Tag in Costa Rica trägt nochmal ordentlich auf Wir fahren entlang einer bergigen Straße mit sehr wenig Benzin und wir kommen hier an und da ist einfach ein Loch in der Straße und es wird gearbeitet Anna hat gerade gefragt wann wir hier durchkönnen weil wir eilig zur nächsten Tankstelle müssen und sie antworteten einfach ‘ihr müsst eine Stunde warten’ hier sitzen wir also auf einer bergigen Straße für eine Stunde bis wir weiter können Wir warteten geduldig und wie versprochen war das Loch 45min später zu und es ging weiter Wir fuhren weiter nach Norden auf der Panamericana durch jede Menge Nebel bevor wir in die Nähe des Zentraltals kamen Wir hatten keine andere Option als direkt

durch San Jose zu fahren das dauerte beinahe 2h für 40km Und dann war es an der Zeit Auf Wiedersehen zu sagen Nach vier Wochen Reise 3000km Strecke und beinahe jeder Ecke des Landes war es an der Zeit uns zu verabschieden Neben all den schönen Landschaften, die wir gesehen haben hat uns Costa Rica auch beigebracht zu lächeln, wenn es mal nicht so läuft Uns mehr zu pushen, wenn es anstrengend ist und zu akzeptieren, dass Dinge immer schiefgehen Aber wir lernten auch dass es diese Momente sind welche unsere besten Geschichten erzählen PURA VIDA!