Jahresempfang 2020 der Stadt Friedrichshafen

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Jahresempfang 2020 der Stadt Friedrichshafen

Liebe Häflerinnne und Häfler, sehr geehrte Frau Landtagspräsident Aras,

sehr geehrte Gäste aus nah und fern. Im Namen des Gemeinderates und persönlich

darf ich Sie alle herzlich willkommen heißen

Willkommen heißen zum Jahresempfang 2020 der Stadt Friedrichshafen. Nach diesem

fulminanten und furiosen Auftakt durch unser Stadtorchester, unter Leitung

seines Dirigenten Pietro Sarno, kann dieser Abend beginnen. Danke dafür, dass

Sie auch wieder einmal hier in der guten Stube dann zeigen, was Sie können. Sie dürfen stolz sein auf sich. Schön, dass Sie da sind. Dankeschön Mein Gruß gilt gleichermaßen Ihnen hier im Hugo-Eckener-Saal, sowie unseren Gästen im Ludwig-Dürr-Saal, die auch in diesem Jahr per Video Liveübertragung den Jahresempfang verfolgen Einige sitzen zu Hause im Livestream und andere werden dann im städtischen Youtube-Kanal im Nachhinein den Jahresempfang sehen und begutachten und bewerten können Unser Jahresempfang hat eine lange Tradition Ein Termin, der für viele von Ihnen viel bedeutet und Frau Landtagspräsidentin, dass ist die letzten – ich sag das auch an meine Vorgänger – die letzten fünfzehn, zwanzig Jahre ist dieser Jahresempfang der Auftakt des gesellschaftlichen Lebens in unserer Stadt und Sie, die Häflerinnen und Häfler kommen zahlreich. Ein schönes Wiedersehen und schön, dass Sie heute Abend da sind. Schön, dass Sie dabei sind und hoffentlich haben Sie den Jahresbeginn gut begonnen, die Feiertage und den Jahreswechsel genießen können Wenn Sie schon ein wenig hier im Saal oder im Foyer waren, die Präsentation des Jahres 2019 zeigt das eindrucksvoll In Friedrichshafen haben wir gemeinsam viel erreicht, viel Positives bewegt, viel Gutes vorangebracht, aber auch vieles liegt noch vor uns Was wir aber dürfen und was wir können: mit Selbstbewusstsein darauf

zurückblicken, was wir getan haben Ob im Sozialen, in der Kultur, in der Integration, im Bildungsbereich oder in der Stadtentwicklung oder im wahrsten Sinne des Wortes auf vielen Baustellen Es verändert sich viel in unserer Stadt Manchen zu schnell, manches zu langsam und wenn ich als Stichworte nenne – ohne der Chronistenpflicht genüge zu tun, wir haben entschieden Das gilt gleichermaßen für den neu gewählten, aber auch für den alten Gemeinderat. Wir haben Entscheidungen getroffen zu Themen, wie Uferpark, zum Themen bezahlbares Wohnen, Ittenhausen, Kluftern, Ettenkirch, altes Hallenbadgelände Wir haben unser Bäderkonzept verwirklicht und vervollständigt Im Bildungsbereich, im Bildungshaus Berg investiert. Wir arbeiten engagiert und zielstrebig daran, wie wir eine gute Arbeit in der Integration und in der Anschlussunterbringung fortsetzen können 2019 war ein Wahljahr. Ein Jahr der Veränderung, das europäische Parlament wurde gewählt. Sie haben Ihren neuen Gemeinderat gewählt, Ihren Kreistag, Ihre Ortschaftsräte Ganz herzlich möchte ich an dieser Stelle unter uns begrüßen und den Applaus – den fassen Sie zusammen an den Schluss – die Mitglieder unseres Gemeinderates. Viele Ausgeschiedene im Juli, unsere Ortschaftsräte die Stiftungsräte, das Jugendparlament das zuletzt am Freitagabend sich mit Thema Klimaschutz, mit Thema Entwicklung unserer Stadt beschäftigt hat Ich darf herzlich Willkommen heißen Herrn OB a. D. Professor Martin Herzog und Herrn OB a. D. Josef Büchelmeier, meine Bürgermeisterkollegen Dr Stefan Köhler, Andreas Köster, Dieter Stauber, sowie unseren ehemaligen Bürgermeisterkollegen Bürgermeister a. D Peter Hauswald, die Ortsvorsteher von Ailingen, Ettenkirch, Kluftern und Raderach, die Bürgermeister aus der Region, aus dem Kreistag die Mitglieder und stellvertretend hier den neuen ersten Landesbeamten Herrn Christoph Keckeisen Schön, dass auch die Behördenvertreter da sind. Wenn ich jetzt sage vom Finanzamt ist die Chefin da und vom Amtsgericht die Frau Dr. Kaplan und vom Amtsgericht Tettnang der Herr Rittmann, da sagt man, mit denen möchte man vielleicht nicht gleich was zu tun haben, aber Sie sind für ein funktionierendes Gemeinwesen genauso wichtig und essentiell wie auch ein Regionalverband, der die wichtige Aufgabe hat, die Weichenstellungen für unsere Region für die nächsten Jahrzehnte im Moment zu stellen Schön, dass Sie da sind und schön, dass auch unser Abgeordneter im deutschen Bundestag, Sie Herr Lothar Riebsamen, wieder in Friedrichshafen zu Gast sind Ebenso wie Ihre Kollegen aus dem Landtag Baden-Württemberg, Herr Landtagsabgeordneter Martin Hahn und Landtagsabgeordneter Klaus Rohr, sowie alle ehemaligen Mandatsträger Ganz besonders möchte ich aber das Haus Württemberg begrüßen. An ihrer Spitze Ihre königliche Hoheit Herzogin Marie, Seine königliche Hoheit Herzog Michael und Seine königliche Hoheit Herzog Wilhelm. Ihr Kommen ist ein gutes und schönes Zeichen der Verbundenheit zwischen Ihrem Haus und unserer Stadt Aus dem diplomatischen Korps ist heute vertreten der Generalkonsul aus Weißrussland, aus Belarus Doktor André Kulazhanka. Wir haben eine Partnerschaft, eine Partnerstadt in Weißrussland Polozk, seit vielen Jahren. Jahrzehnte einer Erfolgsgeschichte. Ein Willkommensgruß auch an den Honorarkonsul der russischen Föderation, Herrn Professor Klaus Mangold Schön, dass auch der Romanshorner Stadtpräsident Roger Martin heute bei uns zu Gast ist. Ebenso die Mitglieder und Nachfahren der Familien Zeppelin, Eckener und Gessler. Herzlich Willkommen auch an Sie, die Medienvertreter der regionalen Medienhäuser, Schwäbischer Zeitung Südkurier, SWR, Wochenblatt und anderen sowohl von Verlags- und auch Redaktionseite Schön, dass Sie alle und alle nicht genannten, die wir in unserem Gruß miteinschließen heute beim Jahresempfang da sind Willkommen in Friedrichshafen Verehrte Gäste, welche Schwerpunkte setzen wir bei einem Jahresempfang

Der Begriff „Heimat“ – Frau Landtagspräsidentin – der passt auf Friedrichshafen sehr gut und das, was wir im Gemeinderat, in den Ortschaftsräten tun, gestaltet und prägt unsere Heimat. Und der Begriff Heimat, wir sind gespannt anschließend auf Ihre Festrede, auf Ihre Definition, auf ihre Erfahrungen, aber auch auf das, was Sie uns mitgeben möchten. Heimat definiert auch ein Stück weit das, was wir uns inhaltlich und politisch vorgenommen haben Ich will ein paar Themen streifen, nicht alle, sondern wenige Schwerpunkte aus unserer Arbeit setzen, von denen ich überzeugt bin, dass sie uns berühren, dass sie uns betreffen und uns wichtig sind. Ein wichtiger und zentraler Schwerpunkt in unserem neuen Haushalt werden Investitionen im und für den Klimaschutz sein. Wir alle, jeder und jede von uns sind gefordert, wir alleine werden die Klimaveränderungen nicht aufhalten können Aber wir sind es uns allen selbst verantwortlich, noch kraftvoller als bisher das zu tun, was notwendig und sinnvoll ist Klimaschutz hat in unserer Stadt eine lange Tradition. Für uns nichts wirklich Neues Die weiteren Veränderungen werden wir – meiner Überzeugung nach – nicht in Panik oder im Klimanotstand schaffen, sondern mit planvollem Handeln, so wie es seit über mehreren Jahrzehnten die Arbeit und die Haltungsweise unseres Gemeinderates ist Dafür brauchen wir Geld und wir wollen mehr Geld als bislang ausgeben Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sagte richtigerweise, Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif und das Klimapaket der Bundesregierung ist kein Wohltaten- paket, sondern wir müssen mehr investieren um das erreichen zu können, wofür wir uns verpflichtet haben Wir wollen mehr Geld ausgeben, dafür aber auch mehr Geld aufnehmen Wir wollen pro Einwohner hundert Euro zusätzlich, als zusätzliches Budget für den Klimaschutz aufbringen. Das sind immerhin 6,2 Millionen Euro jährlich zusätzlich zum bereits Vorgesehenen. Da fragt man sich, ist das verantwortungsbewusst, ist das rentierlich? Ja, aber wer, wenn nicht wir? Wer sonst sollte über eine rentierliche und nachhaltige Investition in die Zukunft nachdenken und entscheiden? Das Häfler Klimabudget ist eine weitere positive Antwort auf diese Ziele Ich bin überzeugt, dass wir unseren verstärkten Beitrag zum Klimaschutz leisten können Im Mai letzten Jahres hat der Gemeinderat den Pariser Klimaschutzzielen zugestimmt. Wir wollen und werden es erreichen, dass die Stadtverwaltung spätestens 2040 CO2- neutral ist und wir sind damit auch im Gleichschritt beispielsweise mit unserer ZF, die sich das Ziel gesetzt hat bis 2040 klimaneutral zu sein Klimaschutz ist ein zentrales Thema, Mobilität ein weiteres. In einer Stadt in der die Mobilität zu Lande, zu Luft, auf der Schiene und dem Wasser zu Hause ist Das sage ich jetzt ganz bewusst auch beim Jahresempfang. Uns allen wird immer klarer, dass die Automobilindustrie eine Veränderung durchläuft, die alles in den Schatten stellt, was man seit dem zweiten Weltkrieg erlebt Veränderungen in der Antriebstechnik, Regulierungen zu sauberen Fahrzeugen, Protektionismus und Handelsstreit, vernetzte und automatisierte Mobilität. Und es ist eben kein Thema, das nur in den Ballungsräumen Stuttgart, Freiburg, Karlsruhe stattfindet Berlin, Hamburg oder München. Mobilität ist ein Thema, dass uns in der Bodenseeregion gleichermaßen betrifft Wir erfahren es im Wortsinne. Wir erfahren, dass die Mobilitätsangebote auf der einen Seite und unsere Lebensvorstellungen auf der anderen

Seite manchmal aus dem Gleichgewicht geraten Wir wollen verfügbare, bezahlbare, saubere und sichere Mobilität mit den Verkehrsmitteln unserer Wahl. Auf der anderen Seite haben wir die Wirklichkeit von Staus, Emissionen und teilweise lückenhaften Angeboten Diese Sätze sind nicht von mir. Ich möchte auch das Copyright richtig zitieren dann Das Copyright liegt in der Strategie der ZF Friedrichshafen AG und es ist gut und richtig, dass die ZF sich diesem Wandel aktiv stellt, mutig und entschlossen voranschreitet. Wir als öffentliche Hand tun es auch und es tut sich vieles und ich schau unsere Bundestags- und Landtagsabgeordneten an. Der Ausbau der Südbahn geht voran, die Elektrifizierung wird abgeschlossen Die Bodenseegürtelbahn ist planerisch mit Geld der Städte und Gemeinden auf den Weg gebracht. Was wünschenswert wäre, dass ist die Bitte: Wenn Sie nach Stuttgart zurückkehren, dass Sie einfach auch die Botschaft setzen, die langfristige Planung ist gut und wichtig, aber was wir brauchen, wir, das sind die Fahrgäste, dass wir weitere Qualitäts- und Angebotsverbesserung auf der Bodensee- gürtelbahn brauchen. Jetzt in diesem Jahr, nicht irgendwann in ferner Zukunft. Angebote und es gibt ja Angebote und Technologie vom Bodensee, beispielsweise von Rolls- Royce Power Systems, zu Hybridtechniken, die hier schnelle Abhilfe schaffen könnten Es geht weiter mit der Bodensee – Entschuldigung – mit der Bahnhofsmodernisierung. Der Stadtverkehr Friedrichshafen wird ausgebaut. Die Ailinger fahren jetzt bald im zehn-Minuten-Takt, dass ist schon großstädtig, in den Hafen. Die Busse fahren öfters, die Taktzeiten werden besser Der Landkreis engagiert sich so stark, wie nie zuvor in dem öffentlichen Nahverkehr Der Kreistag hat hier richtig Geld in die Hand genommen. Die Seelinie Überlingen-Friedrichshafen wird im Sommerhalbjahr vom Takt erweitert – eine gute Nachricht für unsere Stadt Der Bau der B31 neu liegt im Zeitplan, ich wiederhole den Satz, der Bau der B31 neu liegt im Zeitplan Das führt dazu, dass einzelne Abschnitte – ja, Sie dürfen gerne für die Baufirmen und die Bauleute klatschen, die haben es verdient Ob wir dank des guten Baufortschrittes tatsächlich schon im Sommer einen Teil der Straße freigeben, ist noch nicht entschieden, dass will gut und wohl überlegt sein Wenn wir nach Norden blicken, die B30 nach Eschach ist eröffnet, die Trassenführung in Meckenbeuren ist vom Regierungspräsidium auf den Weg gebracht und nächste Woche werden wir – Frau Landtagspräsidentin und sehr geehrte Herren Landtagsabgeordnete – zusammen mit dem Verkehrsministerium auch über den Abschnitt Immenstaad-Meersburg- Überlingen weitersprechen, mit welcher Trasse es hier weiter geht. Warum ist es wichtig, dass wir als verantwortliche Bürgermeister-Kolleginnen und -Kollegen in der Region hier Einigkeit zeigen? Wir werden bei Ihnen in Stuttgart und Berlin nur dann gehört, wenn wir mit einer Stimme sprechen, wenn wir wissen, was wir wollen Sie sehen es vielleicht nicht, aber die Abgeordneten nicken und ich sage diese Botschaft. Wenn jeder nur seinen Bereich anschaut, bekommen wir gar nichts. Die Region muss politisch auch mit der Kraft sprechen, wie sie wirtschaftlich prosperiert und da steht, dann hört man in Berlin und in Stuttgart noch besser hin, was die in Friedrichshafen, Überlingen, in Markdorf, in Meckenbeuren in den anderen Städten und Gemeinden sagen. Noch nie floss so viel Geld für Mobilität in die Region und daran wollen wir teilhaben, das ist gut angelegtes Geld. Auch als Stadt werden wir weiter kontinuierlich investieren. In Radwege, in Bus und Bahn, in notwendige, nachhaltige Mobilität Ich freue mich sehr, wenn wir in diesem Jahr mit dem Testbetrieb, mit dem automatisiert fahrenden “People-mover“ der ZF, ein Stück weit auch Mobilität von Morgen in unsere Stadt bringen Wir wissen noch nicht, wie alles funktioniert mit dem Stadtverkehr, mit der Einbindung, aber wenn wir es nicht probieren, können wir nicht sagen, wir haben es gemacht. Denn nur wer etwas wagt, wird auch gewinnen und wird auch in der Mobilität etwas nach vorne bringen können

Dritter Punkt: Wirtschaft und Arbeit Friedrichshafen und da spreche ich auch Bodenseekreis – Herr Keckeisen und liebe Kollegen – auch für den Kreis und die Region, wir sind und bleiben ein Industrie- und Messestandort und für alle, die es nicht wissen, auch ein Luft- und Raumfahrtstandort. Zukunftssicherung heißt aber auch, die schwierige Aufgabe Flächen für die Expansion von Firmen auszuweisen, zu ermöglichen Das ist eine zentrale Aufgabe der Stadt, die sichbar wird. Sichtbar in der Fortschreibung des Regionalplanes mit Flächen für Gewerbe oder der geplanten Erweiterung der Firma Liebherr Aerospace am Seewald Es gilt hier, kluge und vorausschauende Entscheidungen zu treffen. Aus meiner Sicht kein entweder – oder zwischen Ökologie und Wirtschaft, sondern Beschäftigung, Innovation und Wachstum zu ermöglichen und das im Einklang, dass sollte unser Ziel bleiben Unser Ziel wäre es auch, dass wir dort bleiben könnten, wo wir vor zwei Jahren waren. Bei 70 Millionen Gewerbesteuer Da geht es uns, wie anderen Städten. Im Moment sind wir bei knapp 40. Wenn Sie aber alle Ihre Pläne auf der Grundlage von 70 Millionen machen, dann wissen Sie in der Politik, dann muss man schieben, strecken, streichen und sagen, es kommt nicht jetzt, sondern es kommt später Persönlich stelle ich mich auf zwei bis drei Jahre dieses deutlich niedrigeren Niveaus ein Ich möchte an dieser Stelle die Wirtschaft sehr herzlich in unserer Mitte begrüßen. Und Wirtschaft ist, sind nicht nur die Großbetriebe. Wirtschaft sind auch viele, viele, kleine, mittlere und größere. Herr Martin Buck als Präsident der IHK Bodensee-Oberschwaben, sein Vorgänger Heinrich Grieshaber und auch der Präsident der Handwerkskammer Herr Joachim Krimmer. Seien Sie herzlich gegrüßt, stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ihren Mitgliedsunternehmen Mein herzlicher Gruß gilt auch den Vertretern unserer Stiftungs- und Beteiligungs in Unternehmen. Insbesondere Ihnen, Herr Scheider mit ihrem Team der ZF Friedrichshafen und Zeppelin GmbH, Herr Peter Gerstmann mit seinem Team, Jörg Bischoff von Thomas Brandt für den Luftschiffbau und Eckert Breuer mit seinen Zeppelinen der deutschen Zeppelin Reederei und der ZLT. Rolls-Royce Power Systems heißt ich herzlich Herrn Andreas Schell Willkommen. Und wer Friedrichshafen aus dem Satellit beobachten oder sehen möchte, der ist am besten bei Airbus –früher ADS – aufgehoben – jetzt Airbus – bei Herrn Doktor Diet Pilz. Seien Sie herzlich gegrüßt Ebenso wie – ich habe da einen Fehler bei meinem Manuskript – Besonders freut es mich, unseren Miteigentümer der ZF Willkommen zu heißen, nämlich die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung am Dümmer Es lohnt sich, dort mal hinzufahren Vertreten durch den Vorsitzenden des Kuratoriums, Dr. Joachim Meinecke. Dir, lieber Jochen, ein herzlicher Willkommensgruß Ein Willkommensgruß auch an andere befreundete und verbundene Stiftungen heute Abend. Wirtschaft, Handwerk Industrie, Bildung haben eines gemeinsam Ohne Ausbildung läuft nichts. Ohne die Vertreter der Schulen –ich habe den geschäftsführenden Schulleiter Herrn Rooschüz gesehen –. Unter uns Bildungsträger von der DHBW, Herr Professor Dreher, von der ZU Herrn Schmolz. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag, dass Friedrichshafen Industrie-, Bildungs-, Ausbildungs-, und Hochschulstandort ist und bleibt. Und wenn ich eine Bitte mit auf den Weg geben darf nach Stuttgart: Wenn Sie über die Finanzierung der DHBW reden, dann wäre es gut, daran zu denken, wie wichtig eine DHBW gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen ist Und so wie die Finanzierung jetzt aufgestellt ist, da darf das Land durchaus auch noch eine gewisse Großzügigkeit, nicht nur Richtung Friedrichshafen-Ravensburg zeigen Ich glaube die DHBW hätte es mehr als verdient an dieser Stelle Ich habe eine gute Nachricht. Die gute Nachricht heißt, die Zahl der Geburten

und die Zahl der Kinder in unserer Stadt steigt deutlich Ja das war, wenn wir mal – ich schaue auch die Politik an – vor fünf, sechs Jahren hatten wir ja genau die anderen Prognosen, da saßen alle im gleichen Boot und haben darüber geredet: weniger Kindertagesstätten, haben darüber geredet über weniger Schulen. Das Gegenteil ist der Fall Folgerichtig und konsequent ist es, dass wir als Stadt neue Kindertageseinrichtungen bauen werden, dass wir die Bedingungen für Personal verbessern Ich möchte hier mal denen, die mit den Jüngsten anfangen und ich glaube da kann ich korrekt sagen, ich glaube in 99%, liebe Erzieherinnen, dass Sie eine verdammt gute und wirkungsvolle Arbeit leisten Denn nicht nur in unserer Stadt, sondern vor allem an und mit den Kindern, für die Eltern und für die Gesellschaft Danke für ihre wertvolle Arbeit Und wir sind da, wir sind da nicht alleine in der Kinderbetreuung. Mit weiteren Trägern vor allem mit den beiden Kirchengemeinden stemmen wir diese Aufgabe, sehr geehrter Herr Dekan Herbinger und Herr Doktor Class, denn Sie sind heute unter uns, unsere beiden Kirchen. Sind neben vielen anderen Trägern verlässliche Wegbegleiter, Partner und Gestalter und das weit über den Kindergartenbereich hinaus. Meine Damen und Herren: Sicherheit. In Friedrichshafen und dem Bodenseekreis lebte es sich sicher. Wir können 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr uns verlassen auf Polizei, Feuerwehren, auf Rettungs- und Hilfsdienste. Ein gutes Gefühl und es ist auch ein gutes Gefühl an dieser Stelle zu wissen wenn –Entschuldigung – zu wissen, dass die Sicherheit zum Jahreswechsel ein neues Konzept in unserer Region bekommen hat. Das Polizeipräsidium beinhaltet jetzt das badische Konstanz und den Landkreis Konstanz nicht mehr, sondern wir sind jetzt in einer neuen Struktur mit dem Polizeipräsidium in Ravensburg Die Kriminalpolizeidirektion ist weiterhin in Friedrichshafen und der Chefsessel ist mit einem uns vertrauten und bekannten Gesicht – lieber Herr Stürmer – unser neuer Polizeipräsident, herzlich Willkommen in Friedrichshafen Es ist meine Damen und Herren es ist ein gutes Gefühl mit Ihnen und Ihrem Team Kenner unserer Region an der Spitze des Polizeipräsidiums zu haben, nicht nur Kenner, sondern auch Könner in unserem Fach Meine Damen und Herren, wenn Sie in den nächsten Wochen und Monaten aufgefordert werden, an einer Umfrage der Stadt teilzunehmen, dann hat das einen guten Grund. Während objektiv die Straftaten deutlich nach unten gehen, ist das persönliche Gefühl subjektiv ein anderes. Wir haben dies zum Anlass nehmen eine breit angelegte Befragung von Bürgerinnen und Bürgern zu machen. Wenn Sie also demnächst ausgewählt werden, an dieser Umfrage teilzunehmen, nehmen Sie sich bitte Zeit für die Beantwortung dieser Fragen. Ich komme zum vorletzten Punkt meiner Rede, zum Klinikum Friedrichshafen. Ein bewegtes Jahr 2019 liegt hinter uns Ich sage das auch hier deutlich. Was mit Weingarten vor Jahren richtig, wohl überlegt und klug entschieden wurde. War im Blick auf die Zukunft nicht mehr richtig Unsere Erwartungen haben sich nicht erfüllt. All unser Wissen und Können, unser Einsatz, der unserer Mitarbeiter hat nicht ausgereicht, die medizinische, wirtschaftliche Wende zu vollziehen Deshalb schließen wir in engster Abstimmung und Zustimmung mit dem Sozialministerium das Haus-14-Nothelfer in Schritten Wir konzentrieren uns und unseren Blick auf die Patienten in Friedrichshafen und Tettnang. Mit einem passenden medizinischen Angebot, mit einer Strategie, die stimmt und Sie als Patient dürfen vertraut sein, Friedrichshafen- Tettnang ist erste Wahl. Da können Sie hingehen, wenn Sie krank sind Es ist unser Krankenhaus, gefördert und unterstützt durch die Zeppelin-Stiftung

Wir konzentrieren uns auf unseren Standort, werden regional sinnvoll kooperieren, unnötige Konkurrenz und Ausgaben vermeiden. Wie schaffen wir das alles? Wir erreichen es mit der Qualität unserer Arbeit, der Ärzte, Pflegerinnen und aller Mitarbeiter. Neu an Bord seit erstem Januar – sind Sie Frau Marita Geiger, als unsere neue Geschäftsführerin – in diesem Sinne Ihnen und Ihren Mitarbeitern alles Gute für 2020, viel Erfolg das notwendige Quäntchen Glück und eine gedeihliche Entwicklung für unsere Häuser. Alles Gute Ihnen Fehlt Ihnen was in der Rede? Mir schon ich habe auf dieser Seite mir aufgeschrieben, Zeppelin-Stiftung Teil 1 Wie geht es unseren Stiftungsunternehmen? Ich denke, dass es angezeigt ist und ich sage das auch den Kollegen der Aufsichtsräte, Vorständen und Geschäftsführer. Wenn man mal sieht, was wir hier bewegen und stemmen Wenn wir auf Zeppelin blicken, dann freuen wir uns, wenn Sie auf der Autobahnschilder sehen, wo Zeppelin draufsteht und die gelben Bagger unterwegs sind Zeppelin hat ein erfolgreiches Jahr 2019 hinter sich. Neue Händlergebiete mit Schweden, Dänemark und Grönland und in Friedrichshafen beim Anlagenbau, mit Alexander Wassermann einen neuen Chef an Bord Eine positive und gute Entwicklung Wir freuen uns, wenn Stuttgart investiert, wenn Berlin investiert, wenn die Milliarden in die Bahn und in die Straßeninfrastruktur geht, da profitieren wir. Fast 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, fast 150.000 Mitarbeiter und ihre Familien, davon über 10.000 bei der ZF hier in Friedrichshafen und in der Region Wir spüren hier, wir spüren hier, dass die gesamte Automobil- und Zulieferbranche in einem Wandel steckt, in einer Transformation, aber ZF als gutes, als exzellentes Unternehmen steckt den Kopf nicht in den Sand, sondern geht diese Herausforderungen aktiv und entschlossen an. Stellt sich diesen Herausforderungen mit eigener Kraft, mit exzellenten Ideen und hervorragenden Produkten, aber wir fahren mehrgleisig, weil wir nicht wissen, welches Ziel am Ende das sein wird, was sich auf dem Markt durchsetzen wird ZF hat ein anspruchsvolles, ich formuliere es jetzt mal so, ein anspruchsvolles Jahr hinter sich und wie alle Zulieferer unser Stiftungsunternehmen, anspruchsvolle Jahre vor sich Das Unternehmen hat mit klugen, richtigen und zeitlich guten Zukäufen in den letzten Jahren, Jahrzehnten die richtige Weichenstellungen gemacht. Wichtig ist, ZF spürt den Produktionsrückgang 2019 Was aber sehr positiv ist, das sind die konstruktiven Gespräche des Vorstandes mit Betriebsräten der IG Metall nach Anpassungslösungen, die gesucht und auch schon weitgehend gefunden sind Signifikante Einschnitte, wie bei anderen Unternehmen waren bislang nicht erforderlich. “Nichts ist mehr sicher”, sagte ein Automobilchef zur Automobilindustrie Es gibt für nichts eine Garantie, aber die ZF hat mit dem intern genannten ZF-Weg, einen Weg eingeschlagen, der den Wandel, die Herausforderungen bewältigt, die Interessen der Mitarbeiter und der Gesellschafter in guter Form vereint dann Es ist mehr denn je notwendig, in der momentanen Diskussion sich der Rolle, der Bedeutung unserer Stiftungsunternehmen gewiss zu sein und vor Augen zu halten. Was wir tun bei ZF, Zeppelin Luftschiffbau, das ist unser Stiftungsvermögen, das ist unsere Mitverantwortung, das ist unser Vertrauen in die Mitarbeiter, in den Vorstand. Eine gedeihliche Entwicklung und Verantwortung Ich kenne keine Stadt in Deutschland, in der das so eng miteinander verzahnt ist

Unser Wohlstand ist über Jahrzehnte erarbeitet. Die ausgeschütteten Dividenden wurden für die Erfüllung der satzungsmäßigen Aufgaben der Zeppelin- Stiftung eingesetzt. Beaufsichtigt und kontrolliert durch das Land Baden-Württemberg, dem Regierungspräsidium in Tübingen, den Finanzbehörden, der Betriebsprüfung, dem Finanzamt hier in Friedrichshafen Alle warten und achten mit gesetzestreuem und strengem Blick darauf, dass unser Tun Recht und Gesetz entspricht Was gibt es Neues zu den juristischen Auseinandersetzungen? Bereits zum fünften Mal in Folge – ich wünschte, ich dürfte darauf verzichten – kann ein Jahresempfang nicht ohne Erwähnung des Streits um die Zeppelin-Stiftung auskommen? Vielfältige Unterstützung erfahren wir, Gemeinderat und Stadtverwaltung von vielen von Ihnen. Von Häflerinnen und Häflerm, von Menschen, die sich für die juristischen Fragen dieser Auseinandersetzung interessieren Das zeigt uns klar, unser Einsatz für Stadt und Stiftung ist Ihnen wichtig. Wie Sie wissen, soll im Sommer letzten Jahres die entscheidende Verhandlung beim Verwaltungsgericht Sigmaringen stattfinden. Beklagt ist das Land Baden-Württemberg Es wird durch das Regierungspräsidium vertreten Die Stadt Friedrichshafen ist beigeladen Gemeinsam nehmen wir unsere Rechte wahr, und verteidigen uns. Nächsten Mittwoch ist die mündliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Sigmaringen Ärgerlich, dass der Termin verschoben wurde Eine weitere Verzögerung, die aber allein die Klägerseite zu verantworten hat Worum geht es denn bei dieser Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht? Worum geht es? Das Gericht verhandelt die Klage der Herren von Brandenstein-Zeppelin, über die Restitution der Zeppelin-Stiftung. Es geht ihnen also um die Wiederherstellung des alten Zustandes vor 1947 Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, verehrte Gäste, was so harmlos daherkommt und klingt, hätte es in sich. Die Welt in unserer Stadt, wäre eine andere. Andere wollen die Stiftung beherrschen, andere wollen über die Mittelverwendung entscheiden. Und was verhandelt das Gericht nächste Woche? Eine einfache Antwort Das Gericht verhandelt nur, das Gericht verhandelt nur über die Zulässigkeit der Klage, nicht mehr und nicht weniger Sind die Herren von Brandenstein-Zeppelin überhaupt klageberechtigt? Mit juristischer Präzision und Gründlichkeit haben Regierungspräsidium und Stadt gegenüber dem Gericht dargelegt, warum die Kläger nicht klageberechtigt sind. Nun haben Sie vor wenigen Tagen, von einer weiteren Klage gelesen,. Das ist inzwischen die Fünfte, mit denen Albrecht von Brandenstein-Zeppelin die Gerichte, die Stadt und die Stiftung beschäftigt. Auf unsere Kosten und auf Kosten des Steuerzahlers Bis heute wurde uns diese weitere Klage vom Landgericht Ravensburg noch nicht zugestellt, sie wurde aber auch beim Verwaltungsgericht vorgelegt. So haben wir seit Freitagmittag Kenntnis von deren Inhalt. Sie konnten es in der Zeitung nachlesen Wir werden diese Klage nun erst einmal sorgfältig prüfen Eines wird aber deutlich. Und klar ist schon einmal eins, Albrecht von Brandenstein-Zeppelin will viel Geld, nämlich Geld aus den ZF Dividenden. Er hat uns bis 15. Januar eine Frist gesetzt. Sie ahnen es: für was für Vergleichsgespräche Da frage ich Sie, da frage ich mich. Erstens warum sollten Sie Gespräche führen, wenn Sie noch nicht einmal wissen, worum es geht? Zweitens, warum sollten Sie sich mit jemandem vergleichen, wenn er keine Rechte an einer Sache hat? Drittens, warum sollten Sie überhaupt nur über einen Vergleich nachdenken, wenn Sie wissen, dass sich der Andere an keinen Vergleich in der Vergangenheit gebunden fühlt? Meine Damen und Herren, in den Gerichtsakten, ich zitiere jetzt,

also ich lese jetzt nur vor: „Hiermit erkläre ich, dass alle Ansprüche und Rechte aus dem Schiedsvertrag vom 3. Dezember 1923 endgültig abgegolten, erledigt und erloschen und auch nicht an Dritte abgetreten sind Dies gilt auch für sämtliche etwaige, sonstigen, vertraglichen Abmachungen zwischen der Stadt und mir 2. Außerdem erkläre ich, dass keinerlei Ansprüche und Rechte gegen die Stadt Friedrichshafen Zeppelin-Stiftung mehr bestehen 3. Ich verpflichte mich ferner, die Existenz und Tätigkeit der städtischen Zeppelin-Stiftung nicht in Frage zu stellen, beziehungsweise anzugreifen. Das gilt insbesondere für meine Eingabe beim Innenministerium Baden-Württemberg 4. Ich stelle die Stadt Friedrichshafen von allen Ansprüchen Dritter, die vor dem heutigen Datum entstanden sind frei, soweit diese von mir abgeleitet sind.“ Stuttgart, Datum 6. Juli 1990 Wer verkauft hat, kassiert hat, verzichtet hat, hat unserer Auffassung nach keinen Anspruch auf irgendetwas Die Zeppelin-Stiftung, sie fördert mit ihren Erträgen, wie von Grafen Zeppelin festgelegt und satzungsgemäß bestimmt, wohltätige, also gemeinnützige und mildtätige Aufgaben und Zwecke in Friedrichshafen, das ist Stifterwille Das hat unser Graf 1908 festgelegt, daran halten wir uns Wenn Schreiben versandt werden, in denen steht, in einer Pressemitteilung aus dem Hause Brandenstein-Zeppelin ich zitiere: „Die Verantwortlichen der Stadt Friedrichshafen müssen sich fragen lassen, wie viel Menschen, die vom Hungertod bedroht sind hätten weltweit mit den Geldern der Zeppelin-Stiftung gerettet werden können Ich überlasse es Ihrem Urteil, dies einzuordnen und zu beurteilen Uns ist wichtig, liebe Häflerinnen und Häfler, wir Stadtverwaltung, Gemeinderat und Regierungspräsidium tun das,was unsere Pflicht ist Wir tun das, was Sie von uns erwarten dürfen Wir verteidigen uns, wir wehren uns gegen diese unzulässigen und unbegründeten Klagen Gemeinsam kämpfen wir dafür, dass die Zeppelin-Stiftung dort bleibt, wo sie hingehört, bei Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt Friedrichshafen Für Ihre Unterstützung danke ich Ihnen Herzlichen Dank Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin, 62.745 Menschen leben in unserer Stadt

128 Nationalitäten spiegeln sich daran wieder. Hinter dieser zahlenmäßigen

Vielfalt haben alle eines gemeinsam. Alle haben wir eine Heimat oder hatten eine Heimat oder sind auf der Suche nach Heimat Was zeichnet Heimat aus? Das Bedürfnis nach einem festen Platz ist durch die Globalisierung gewachsen, die viele Menschen als unaufhaltbare Entwicklung wahrnehmen, auf die Sie keinen Einfluss haben Zum besseren Verständnis, dieser wichtigen Diskussion leisten unter anderem Frau Aras und Hermann Bausinger einen ebenso kurzweiligen, wie nachdenklichen Beitrag, so beschreibt Norbert Lammert – der frühere Bundestagspräsident – sein Buch. Wir sind gespannt und neugierig, auf Ihre Rede Begrüßen Sie mit mir die heutige Festrednerin Frau Landtagspräsidentin Arras Herzlich Willkommen Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Brand, sehr geehrte Abgeordnete des Landtags von Baden-Württemberg, liebe Kollegen, Herr Hahn und Herr Roth, sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Riebsamen, sehr geehrter Herzog Michael – der heute Abend mit Herzogin Marie und Herzog Wilhelm anwesend ist – sehr geehrte Damen und Herren, Ihnen allen einen schönen Abend Lieber Herr Brandt, herzlichen Dank für die Einladung und die freundliche Begrüßung. Liebe Gäste, ich freue mich wirklich sehr heute Abend hier zu sein bei Ihnen, an diesem besonderen Ort. Der Bodensee beeindruckt mich jedes mal wieder Ich habe immer das Gefühl Baden- Württemberg zeigt hier noch mal ein ganz anderes Gesicht Man sagt ja, Wasser hat keine Balken Ich finde, dass es ein deutsches Sprichwort, dass gerade nach Friedrichshafen hervorragend passt – wegen des Bodensees natürlich und dem Blick in die Weite, aber auch wegen der Dreiländerregion und der Vielfalt, die hier zusammenkommt. Im Horizont der Friedrichshafener Bürgerinnen und Bürger liegt vielleicht mehr offene See als beschränkende Balken oder eben einfach Seeblick mit Weitsicht, wie Sie es auf ihrer Stadt-Webseite formulieren Ein Motto, dass auch wunderbar zum Jahresempfang zu Beginn des Jahres passt Den Meisten von Ihnen geht es dann bestimmt wie mir Das Jahresende ist mit vielen schönen Begegnungen, aber auch mit viel Hektik und Trubel vorüber gezogen Ein paar Tage Urlaub brachten Luftholen und etwas Abstand und nun im Januar kommt das Bedürfnis nach Weitsicht. Was wird uns das Jahr 2020 bringen? Für Sie in Friedrichshafen auf jeden Fall einen gut austarierten Haushalt, so viel steht schon mal fest. Auch wenn

nicht immer alle Wünsche erfüllt werden können, hat Herr Brandt Ihnen an der einen oder anderen Stelle sicher Lust gemacht, auf 2020 in ihrer Heimatstadt Was wird uns das neue Jahr bringen als Bürgerinnen und Bürger von Baden- Württemberg, von Deutschland? Keine Sorge, ich werde jetzt nicht über den Landeshaushalt referieren, auch den Blick in die Glaskugel kann ich Ihnen heute nicht bieten, dafür aber ein Zitat von Antoine de Saint Exupéry, dem französischen Schriftsteller Er schrieb: „Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen”. In diesem Sinne spreche ich heute über das Hier und Jetzt und über das, was wir möglich machen Ich spreche über Ihre, meine, unsere Heimat und wie wir sie gestalten Liebe Bürgerinnen und Bürger, was Heimat ist, zeigt sich genau an dieser Stelle und hier in diesem Moment. Ich sehe Heimat, hier in diesem Saal und bevor ich Sie auf die falsche Fährte locke, das soll natürlich keine Einladung zu dem Spiel sein „ich sehe was, was du nicht siehst“ Im Ernst, ich glaube Heimat geschieht, wenn Menschen zusammenkommen, wenn die ganze Vielfalt einer Stadt sich versammelt, wenn trotz und mit allen Unterschieden, die es sicher auch in Friedrichshafen gibt, zwischen den Ortsteilen wie Fischbach, Ailingen, Ettenkirch oder Kluftern aber auch zwischen den Jüngeren und den Älteren hier im Saal, zwischen Frauen und Männern, zwischen Menschen aus ganz verschiedenen Kulturen, Religionen oder Nationen. Wenn also trotz und mit all diesen Unterschieden eine Gemeinschaft entsteht, dann geschieht Heimat und deswegen sage ich, wenn ich hier in die Runde schaue, ich sehe Heimat gerade hier und jetzt, wo sich fast 2000 Bürgerinnen und Bürger zum Jahresanfang anmelden und sich so für ihre Heimat interessieren und damit an ihr wirken Das ist für eine Stadt Ihrer Größe eine unglaublich beeindruckende Zahl und Sie können mir glauben, ich war als Landtagspräsidentin schon auf vielen Neujahrsempfängen, aber das was ich hier sehe, was sich hier versammelt hat in dieser wunderbaren Halle, dass ist wirklich unglaublich beeindruckend. Vielen Dank Meine Damen und Herren, das Wort Heimat fällt in gesellschaftlichen Debatten momentan ziemlich häufig. Der Begriff Heimat hat Konjunktur Manch Eine, manch Einer fragt sich da vielleicht auch, warum so viel Aufhebens um dieses Wort? Ist Heimat nicht einfach für jede und jeden etwas anderes oder einfach der Ort an dem man geboren ist? Ich glaube Heimat ist viel mehr, als ein bloßes Ortsschild, als eine Geburtsurkunde oder als der Name in einen Stammbaum. Unser Verständnis von Heimat hat viel mit unserer Gesellschaft zu tun, mit unserem persönlichen Selbstverständnis und mit unserer gesellschaftlichen Identität. Wo fühle ich mich zugehörig und anerkannt? Wo fühle ich mich verbunden und verstanden? Wo ist mein Platz? Diese Fragen sind für jede und jeden von uns ganz persönlich wichtig. Aber sie stehen nicht isoliert, sie sind Teil unserer gesellschaftlichen Identität, weil wir andere Menschen brauchen, um Antworten auf diese Fragen zu finden An jedes Ich ist an dieser Stelle ein Du geknüpft, damit ein Wir entsteht

Wir brauchen andere Menschen, die sagen hier gehörst du dazu und hier bist du anerkannt, hier bist du verbunden und hier wirst du verstanden, hier ist dein Platz. An unserem Verständnis von Heimat hängt also die Frage, welche Art von Gesellschaft wollen wir sein Wer gehört dazu? Wer nicht? Wie verstehen wir uns als Bürgerinnen und Bürger? Das ist der Grund, warum Heimat aktuell auch ein umkämpfter Begriff ist Rechtspopulistische und rechtsextreme Stimmen behaupten, bei der Frage nach der Heimat stecke die Antwort allein in der Biologie, in der Genetik Die Geburtsurkunde, ein Stück Papier sei der Beweis von Heimat und gleichzeitig Eintrittskarte oder Stoppschild für unsere Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die sie als abgeschlossen verstehen, als einen Kreis auf der Landkarte, als ein Gefäß in das so und so viele Menschen hinein passen, aber meine Damen und Herren, so einfach ist es nicht Gesellschaft ist weder ein Gefäß noch ein Kreis auf der Landkarte. Gesellschaft und Heimat, beides entwickelt sich, verändert sich, entsteht immer wieder neu, durch uns und mit uns, wie das Wasser im See ohne Balken, aber immer in Bewegung Ich glaube, wenn wir wirklich wissen wollen, welche Art von Gesellschaft wir sind und was unsere Heimat ausmacht, dann müssen wir auf das schauen, was uns im Kern miteinander verbindet Unsere Grundwerte. Wir finden diese Grundwerte im Grundgesetz. Einem kleinen schmalen Buch, es wirkt ziemlich unscheinbar auf den ersten Blick, aber man sagt ja auch stille Wasser sind tief. In unserem Grundgesetz ist festgehalten, was uns im Kern verbindet. Toleranz und Menschenwürde, Gleichheit und Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und Glaubensfreiheit, Solidarität und Demokratie. Diese Werte entfalten ihre Wirklichkeit in unserem Denken, in unserem Sprechen, in unserem Handeln Diese Werte machen uns zu Bürgerinnen und Bürger dieses Landes Diese Werte ermöglichen uns allen Heimat Liebe Gäste, dem einem oder dem anderen mag das vielleicht ein wenig abstrakt klingen, aber die Grundwerte haben sehr viel mit unserem täglichen Leben zu tun In der vollen Tragweite ist mir persönlich das klar geworden, als damals Anfang der Neunzigerjahre Flüchtlingsheime brannten, als rechtsextreme Stimmen laut wurden, die mich zur Fremden erklären wollten in meiner eigenen Heimat Zuerst bekam ich Angst damals, ich zog mich zurück, schränkte mich ein, ging abends nicht mehr aus, kaufte mir sogar Pfefferspray, aber dann erwachte mein innerer Widerstand Ich wollte mich nicht damit abfinden, ich wollte mich wehren. Ich dachte mir, wenn Heimat, dann richtig Heimat, dann musst du dich auf einbringen, dich engagieren, Verantwortung übernehmen und das war der Beginn meines politischen Weges. Der Punkt ist, das Grundgesetz und seine Werte, die ich bis dahin erlebt und gelebt hatte, führten mich zu dieser Haltung,

denn das Grundgesetz ist auf Vielfalt angelegt. Wenn das Grundgesetz von Religionsfreiheit spricht, dann meint dass alle Religionen, wenn das Grundgesetz Meinungsfreiheit definiert, dann akzeptiert es alle Meinungen so lange diese Meinungen nicht die verfassungsmäßige Ordnung selbst infrage stellen. Wenn das Grundgesetz von der unantastbaren Würde spricht, dann spricht es diese Würde allen Menschen zu und eben nicht nur den eigenen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern Meine Damen und Herren, das Grundgesetz ist getragen von einer Haltung des gegenseitigen Respekts. Auf den Alltag angewendet ist das Grundgesetz eine Schablone für ein nicht konfliktfreies, aber funktionierendes Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft und deshalb sage ich ganz bewusst, das Grundgesetz bietet mir Heimat Dabei geht es mir um mehr als die bloße Sammlung von 146 juristischen Artikeln ich spreche von den Werten, die uns im Kern miteinander verbinden Von den Werten, die definieren, was es heißt eine Deutsche oder ein Deutscher zu sein. Auf dieses Grundgesetz können wir mit Recht sehr stolz sein und erstaunlicherweise höre ich das sehr viel mehr, wenn ich im Ausland unterwegs bin, als im eigenen Land und ich kann nur dafür appellieren, sich mehr mit unserem Grundgesetz auseinanderzusetzen Ich sage nur stichwortartig, alleine die Meinungs- und Pressefreiheit, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die positive wie die negative Religionsfreiheit, dafür, für diese Werte setzen an anderer Stelle dieser Erde, Menschen teilweise ihr Leben aufs Spiel um diese Werte zu haben und wir haben sie in dieser Verfassung und wir wertschätzen das nicht genug Ehrlich gesagt fällt es mir echt schwer, warum wir trotz dieser Verfassung immer so griesgrämig durch die Gegend laufen müssen, als ob wir die ganze Last dieser Erde tragen? Wir Deutsche verkneifen uns diesen Stolz Ich halte das für falsch, denn wir brauchen auch eine emotionale Auseinandersetzung darüber, was Heimat bedeutet und auf welchen Werten sie gründet. Natürlich müssen wir gut durchdenken, was ist die richtige Form, was ist die richtige Dosis von Stolz, gerade von Nationalstolz und daran schließt sich die Frage an, wie verhindern wir, dass der Heimatbegriff missbraucht wird? Nämlich dazu, vor allem zu definieren, wer oder was nicht dazugehört bzw wer oder was weniger wert ist. Bei der Antwort auf diese Frage hilft ein Blick in unsere Geschichte Ich will, dass an einem Beispiel aus meinem politischen Alltag deutlich machen – wie Herr Oberbürgermeister das bereits erwähnt hat – habe ich kürzlich einen Gesprächsband veröffentlicht mit einem emeritierten Professor für empirische Kulturwissenschaft an der Uni Tübingen, nämlich Herrn Bausinger Das Buch trägt den Titel „Heimat kann die weg?“ Bei der Gestaltung des Buches haben wir uns ganz bewusst für die Farben Schwarz, Rot, Gold entschieden, obwohl zumindest das Milieu mit meiner politischen Heimat mit dem Schwenken von Deutschlandfahnen manchmal noch eher fremdelt und zwar nicht zuletzt deshalb, weil nationalistische Strömungen diese Symbole missbrauchen Schwarz-Rot-Gold z.B. bei Pegida ist geschichtsvergesser Betrug Schwarz Rot Gold, das waren die Farben der ersten deutschen Demokratiebewegung

und der Verfassung von 1848. Schwarz Rot Gold, das waren die Farben der Weimarer Demokratie und der Kräfte, die sie verteidigten. Historisch stehen die Farben schwarz, rot, gold für das Aufbegehren gegen autokratische Obrigkeit. Sie stehen für Aufbruch und Freiheit, für historische Linien, die zu unserem Grundgesetz führen. Um so stärker müssen wir uns gegen Vereinnahmungsversuche wehren Ich bin der Meinung, lassen wir uns derart wichtige Symbole nicht von Rechtsextremisten wegnehmen, lassen wir uns den Stolz auf unsere Verfassung nicht nehmen Gerade heute, gerade in einer Zeit des Wandels, wie wir sie momentan erleben Meine Damen und Herren, Digitalisierung, Globalisierung, Migration, klimawandel, sie alle kennen die Schlagworte. Es sind stark verkürzte Überschriften für große gesellschaftliche Umbrüche. Die Konjunktur des Heimatbegriff, sie hat auch mit diesen großen gesellschaftlichen Umbrüchen zu tun Viele Menschen spüren, dass in einer globalisierten Welt der Lauf der Dinge nicht mehr so leicht vorherzusagen ist Die starke Vernetzung macht es nicht immer nicht, mehr so leicht klar zu sagen, was ist fern? Was ist nah? Was ist innen? Was ist außen? Der vermeintliche Kreis auf der Landkarte, er ist zu einem dichten Netz geworden Wirtschaftlich, politisch, technologisch wächst die Vernetzung. Wir genießen die Vernetzung, wir profitieren von Vernetzung. Denken wir nur an die Möglichkeiten der Kommunikation: soziale Medien, Messenger, Videotelefonie oder an die Möglichkeiten der Mobilität Hochgeschwindigkeitszüge oder Carsharing-Angebote. Aber die wachsende Vernetzung verunsichert uns auch. Viele fragen sich, wo ist mein persönlicher Einfluss? Muss ich um meinen Status, meine Sicherheit, meinen Wohlstand fürchten? Liebe Gäste, dieser Unsicherheit müssen wir begegnen und zwar indem wir den Austausch suchen, indem wir Gesprächsangebote schaffen, indem wir gemeinsam über grundsätzliche Fragen des Zusammenlebens sprechen, in denen wir uns ganz praktisch fragen, wie schaffen wir Heimat für alle? Denn nur, wer sich in und von seiner Umgebung angenommen fühlt, sich als Teil des Ganzen versteht, wer heimisch ist, nur der oder die wird sich für unser Gemeinwesen engagieren, sich einbringen, wird Verantwortung übernehmen Das Gute ist, mit dem Grundgesetz haben wir einen passenden Rahmen, der allen Heimat bietet. Das Grundgesetz ist sowohl juristisches Fundament, als auch politisches Versprechen. Im Grundgesetz finden wir, sowohl die Regeln für unser Zusammenleben, unsere gesellschaftliche Hausordnung, wenn man so will, als auch einen politischen Anspruch, dem wir entgegen streben. Das Grundgesetz ist damit die Voraussetzung unserer Heimat Liebe Gäste, zum Schluss will ich noch mal festhalten, Ihre, meine, unsere Heimat schaffen, dass ist eine Daueraufgabe. Heimat geschieht, wenn wir zusammenkommen in unserer ganzen Vielfalt, wenn wir uns begegnen mit gegenseitigem Respekt und Toleranz, wenn trotz und mit allen Unterschieden zwischen uns, Gemeinschaft entsteht. Wie schwer das im Konkreten immer wieder ist, erleben wir alle in unserem Alltag oder wenn wir die Zeitung aufschlagen Gerade deswegen möchte ich uns allen Mut machen Wir haben eine wunderbare Orientierungshilfe in unserem Land. Wir

haben einen Kern an Werten, der uns miteinander verbindet. Wir haben eine Verfassung, auf die wir wirklich stolz sein können. Was auch immer 2020 bringen mag, unsere Heimat braucht sie, braucht mich, braucht uns alle damit sie entstehen, sich entwickeln, fließen kann Der deutsch-jüdische Journalist Ludwig Börne schrieb einmal: „Regierungen sind die Segel, das Volk ist Wind, der Staat ist Schiff, die Zeit ist See”, ich finde das ist ein tolles Bild für unsere demokratische Gesellschaft, gerade wenn man am Bodensee wohnt und vielleicht kann man dem noch hinzufügen, das Grundgesetz ist der Kompass, mit dem wir in Richtung Heimat segeln Vielen Dank Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin, in unserem Namen herzlichen Dank für ihre

Festansprache zu unserem Jahresempfang Sie haben uns genügend zum Nachdenken als Anstöße, als Anregungen für Gespräche, aber auch für unser Tun und Handeln mit auf den Weg gegeben. Herzlichen Dank Ihnen dafür Verehrte Gäste, mein Dank, unser Dank gilt denen, die diesen heutigen Abend ermöglicht haben, die diesen Abend organisiert haben, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und des Graf-Zeppelin-Hauses – die nicht nur hier im Raum, sondern in zwei Sälen und gleich im Foyer – auch das Team der Gastronomie – alles bewältigen. Ebenso, wenn was passiert, ist das DRk und die Feuerwehr da Die Bürgergarde hat uns wunderbar eingeleitet, allen ein herzliches Dankeschön für Ihren Einsatz und Ihre Arbeit. Dankeschön Und ich habe vorher von Selbstbewusstsein gesprochen, Frau Landtagspräsidentin, Sie haben von – ich sag mal –angemessenem Stolz im Umgang mit sich selbst auch gesprochen, dass möchte ich jetzt auch tun im Namen meiner Bürgermeisterkollegen Dr. Köhler, Köster und Herr Stauber. Ich möchte es auch tun für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die ihre Arbeit das ganze Jahr über leisten und tun. Manchmal ruckelt es vielleicht ein bisschen, aber das was überwiegt, ist extrem positiv Danke für Ihre Arbeit, für Ihr Engagement,

dass Sie Kritik einstecken, dass Sie auch im Umgang mit Sprache immer wieder dazulernen müssen, das gilt auch für uns in der Politik. Die Verrohung macht auch vor Amtsstuben nicht halt Ich wünschte mir, es wäre anders Danke meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Lieber Herr Sarno – wo stehen Sie denn? Ganz versteckt. Kommen Sie doch bitte mal vor! Also wenn Sie jetzt den Korb sehen, dann werden Sie unschwer erkennen können: das reicht für das gesamte Orchester nicht Es soll symbolisch – langsam –, soll symbolisch sein Sie feiern dieses Jahr wieder einmal ein Hoffest, da gibt es etwas zu essen und zu trinken – so ließ ich mir sagen– und damit das Ganze keine trockene, sondern auch eine appetitanregende Veranstaltung wird, dies symbolisch mit einem entsprechenden Geldbetrag, dass Sie einen schönen Nachmittag, einen schönen Abend machen können. Wir bedanken uns beim Stadtorchester Friedrichshafen Ganz zum Schluss eine Regieanweisung, eine kleine. Es ist gute Tradition, dass wir zum Abschluss des offiziellen Teils, die Nationalhymne singen. Ich darf Sie anschließend, ich darf Sie anschließend zum Stehempfang ins Foyer einladen Ich darf mich bedanken, bei meiner Familie, bei euch hier, liebe Wilma, Christian, Pauline und Matthäus, einfach danke für eure Unterstützung, aber auch für die Unterstützung unserer Eltern Das tut ganz gut, das tut auch gut, von Ihnen unterstützt zu werden. Wir sagen herzlichen Dank im Namen der Familie Brand und ich sage euch herzlichen Dank Danke Was bleibt, ist noch eine Gemeinsamkeit zum Schluss und was bleibt, was mir bleibt ist Ihnen ein friedvolles, ein glückliches und gesundes Jahr 2020 zu wünschen. Alles Gute und Gottes Segen Herzlichen Dank